Sparsame Österreicher: Sie machten im Vorsommer weniger Urlaub
- Zahl der Buchungen um fast 7% rückläufig
- Italien und Kroatien wichtigste Zielländer, 40% bleiben im Inland

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Die Österreicher haben im vergangenen Sommer weniger Urlaubsreisen gebucht. Nach Angaben der Statistik Austria ist die Zahl der Buchungen im 3. Quartal 2003 (Juli bis September) gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um 6,7 Prozent auf 4,81 Millionen geschrumpft. Insgesamt führten 57,6 Prozent der Reisen - nämlich 2,77 Millionen - ins Ausland, 42,4 Prozent (2,04 Millionen Reisen) entfielen auf Österreich selbst.
Ihre Urlaube ließen sich die Österreicher (in der Statistik sind alle Personen über 15 Jahre erfasst) in den Sommermonaten des vergangenen Jahres insgesamt 5,13 Mrd. Euro kosten. Dabei wurden 1,16 Mrd. Euro für Inlandsurlaube und 3,97 Mrd. Euro für Urlaube im Ausland aufgewendet.
Die wichtigsten Zielländer der Österreicher waren Italien und Kroatien, die 23,8 bzw. 17,3 Prozent der Haupturlaubsreisen ausmachten. Griechenland hatte einen Anteil von 12,2 Prozent. Bei Kurzurlauben wurde großteils Österreich (67 Prozent) bevorzugt, wobei der August - mit 43,8 Prozent aller Inlandskurzreisen im 3. Quartal 2003 - der wichtigste Reisemonat war. Die wichtigsten Zielländer bei Kurzurlaubsreisen ins Ausland waren Italien und Deutschland mit einem Auslandsreiseanteil von 42,2 bzw. 21,4 Prozent.
Neben den Urlaubsreisen gab es im Berichtszeitraum auch rund 890.000 Dienst- und Geschäftsreisen mit mindestens einer Übernachtung von Österreichern über 15 Jahren, wobei 520.000 im Inland verbucht wurden und 370.000 ins Ausland gingen.
Ein Großteil der Auslandsdienst- und -Geschäftsreisen führte nach Deutschland (36,4 Prozent), gefolgt von Italien (11 Prozent), Frankreich (5,4 Prozent), der Slowakei (4,3 Prozent) und Ungarn (3,6 Prozent). In Summe wurden bei Dienst- und Geschäftsreisen rund 490 Mio. Euro ausgegeben, davon für Inlandsreisen 150 Mio. Euro und für Geschäftsreisen ins Ausland 340 Mio. Euro.
(APA/Red.)
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