Lenzing: 2003 mit schwächerem operativem Ergebnis
- EBIT sank um gut 5 Prozent auf 74 Mio. Euro
- Leichter Umsatzrückgang
Der oberösterreichische Faser-Hersteller Lenzing hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 74 (78,4) Mio. Euro einen Rückgang gegenüber dem Rekordergebnis 2002 hinnehmen müssen. Der Umsatz sank, wie es hieß, aus Währungsgründen und wegen des Wegfalls von Handelsumsätzen leicht auf 621,9 (625,6) Millionen Euro.
Die EBIT-Marge ging entsprechend leicht auf 11,9 (12,5) Prozent zurück.
Das operative Ergebnis (EBITDA) sank von 121,3 auf 115,8 Mio. Euro, die EBITDA-Marge ging von 19,4 auf 18,6 Prozent zurück. Gedreht konnte das Finanzergebnis werden: Es betrug nach den vorläufigen Zahlen plus 3,5 Mio. Euro (Nach minus 6,2 Mio. Euro 2002).
Ausschlaggebend dafür waren in erster Linie höhere Beteiligungserträge und Verkaufserlöse aus der US-Beteiligung Lenzing Firbers Corporation.
Der Jahresüberschuss aus der fortgeführten Geschäftstätigkeit stieg dadurch auf 60,5 Mio. Euro nach 49,2 Mio. Euro, hieß es bei der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse. Die Eigenkapitalquote sank wegen umfangreicher Investitionen leicht auf 49,6 (51,1) Prozent.
(apa, red)
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