Rettberg-Anwalt Eckert in FORMAT: Schwere Vorwürfe gegen die Justiz
- Schwere Herz-Erkrankung sei eine Woche ignoriert worden
- Ex-Libro-Boss Rettberg fühlt sich "zu Unrecht verfolgt"
·Fall Rettberg
Ex-Anwälte aus U-Haft entlassen
"Meine schwere Herzerkrankung wurde während meiner Haft eine Woche lang ignoriert. Man nannte mich einen Tachinierer." Das erklärte André Rettbergs Anwalt Gerhard Eckert im FORMAT-Interview. Eckert sagte gegenüber FORMAT, dass er erst nach einer Woche behandelt worden sei.
Dann hätten ihm die Ärzte mitgeteilt, es sei für ihn bereits "fünf nach zwölf". Nach einem Aufenthalt in der Intensivstation habe er in der Nacht regelmäßig geweckt werden müssen, "damit ich nicht sanft entschlafe".
Zur Sache erklärte Eckert gegenüber FORMAT, dass die Verpfändung eines Gewinnscheines mit einem Wert von 4,4 Millionen Euro an die Esposa seiner Ansicht nach rechtmäßig gewesen sei. Er habe Gutachten in Auftrag gegeben, die das belegen würden.
Die IMB-VCH-Gewinnscheine seien ursprünglich aufgelegt worden, "weil Rettberg mit Freunden selbst Libro übernehmen wollte". Nach der Verpfändung des Gewinnscheines an die Esposa habe Rettberg "defnitiv keinen Zugriff mehr auf das Geld gehabt".
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