Montag, 8. März 2004

Energiepreise: Im Jänner um 0,6 Prozent über Vorjahr

  • Sprit trotz MöSt-Erhöhung billiger, Strom und Gas teurer
  • 2003 gaben Austro-Haushalte für Energie 7,7 Mrd. Euro aus

Für Österreichs private Haushalte war Energie im Jänner 2004 durchschnittlich um 0,6 Prozent teurer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Während Mineralöle billiger waren, musste für die übrigen Energieträger wie Gas oder Strom mehr berappt werden. Die Jahres-Teuerung (VPI) belief sich im selben Zeitraum auf 1,1 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2003 stiegen die Energiepreise um 1,4 Prozent, gab die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) bekannt.

Trotz Erhöhung der Mineralölsteuer (MöSt) mit Jahresbeginn 2004 waren Mineralöle im Jänner im Schnitt um 3,9 Prozent günstiger als im Vorjahr. Im Detail war Heizöl extra leicht im Jahresabstand um 0,2 Prozent billiger, gegenüber dem Vormonat verteuerte sich Heizöl extra leicht um 6,6 Prozent (berücksichtigt ist dabei die MöSt-Anhebung um 2,9 Cent pro Liter (netto) auf 9,8 Cent).

Bei Normalbenzin reduzierten sich die Preise um 3,6 Prozent im Vergleich zum Jänner des Vorjahres, bei Superbenzin um 4,7 Prozent und bei Diesel um 2,9 Prozent - und das trotz der um einen Cent (netto) auf 42,5 Cent pro Liter erhöhten MöSt auf Benzin und der um zwei Cent (netto) auf 31 Cent pro Liter erhöhten MöSt auf Diesel. Gegenüber Dezember ist Normalbenzin unverändert geblieben, während Superbenzin um 0,3 Prozent günstiger und Diesel um 1,8 Prozent teurer wurde.

Strom im Jahresabstand um 2,3% teurer
Strom verteuerte sich im Jahresabstand um 2,3 Prozent, verglichen mit dem Vormonat Dezember sanken die Preise um 0,1 Prozent. Gas kostete gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent mehr, im Vergleich zum Vormonat kam es zu einem Preisanstieg von 4,6 Prozent. Bei Gas wurde die Energieabgabe um 2,2 Cent (netto) auf 6,6 Cent pro Kubikmeter erhöht. Die Preissteigerung bei Fernwärme betrug binnen Jahresfrist 3,0 Prozent und verglichen mit dem Vormonat 2,8 Prozent. (APA/Red.)

8.3.2004 10:19