Nullnummer: Pasching holt torloses Remis in Hütteldorf
- Rapid kann die resolut kämpfenden Oberösterreicher nicht besiegen
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Das Spitzenspiel der 24. Runde der T-Mobile-Bundesliga brachte ein torloses Remis zwischen Rapid und dem FC Superfund Pasching. Die sehr defensiv eingestellten Gäste brachten vor 9.700 Zuschauern im Hanappi-Stadion das angestrebte 0:0 über die Bühne, obwohl Rothbauer in der 52. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Für Rapid war es schon das dritte Remis im Frühjahr, die Oberösterreicher waren hingegen mit zuvor drei Siegen optimal gestartet.
Bei Rapid hatte Josef Hickersberger seine Elf gegenüber dem Derby an vier Positionen verändert: Für Feldhofer, Burgstaller, Garics und Ivanschitz waren Markus und Martin Hiden, Martinez sowie Wallner neu in die Mannschaft gekommen. Georg Zellhofer musste auf die gesperrten Kiesenebner und Mayrleb verzichten, dazu blieb Rothbauer zunächst auf der Bank. Chaile, Riegler und Jezek standen dafür in der Anfangsformation.
Die äußerst defensiv eingestellten Gäste verzeichneten durch Jezek zwar in der zweiten Minute den ersten Schuss Richtung Tor, danach übernahmen aber die Hausherren ganz klar das Kommando. Ein Lawaree-Kopfball nach Hofmann-Freistoß (7.), ein Pashazadeh-Freistoß (12.), ein abgeblockter Wallner-Schuss (17.), ein weiterer Hofmann-Freistoß (32.), und Schüsse von Lawaree (35.) und Jazic (37.) brachten zunächst jedoch keine Ausbeute. Die ganz große Möglichkeit zur Führung ließ Wallner aus, der sich bei 3:1-Überzahl nach idealer Lawaree-Vorarbeit den Ball zu weit vorlegte (42.).
Pasching übte sich im Verteidigen
Nach dem Wechsel wurde das nur auf Sicherheit ausgerichtete Konzept der Oberösterreicher noch "verfeinert". Nachdem Rothbauer (war in der Anfangsphase für den verletzten Schoppitsch eingewechselt worden) in der 52. Minute Gelb-Rot gesehen hatte, musste mit Datoru der einzige Angreifer vom Platz und wurde durch Defensiv-Spezialist Knabel ersetzt (56.).
Rapid brachte Ivanschitz neu ins Spiel, aber die "Zehn Mann-Verteidigung" von Pasching hielt dem Ansturm von Grün-Weiß statt: Wallner (59.), Lawaree (72. und 77.), Hofmann (78.) und R. Wagner (81.) ließen Chancen zur Entscheidung ungenutzt. Auf der Gegenseite kam der FC Superfund nur einmal gefährlich vor das Tor, als Payer bei einem Jezek-Freistoß Probleme hatte (67.). Beim Abpraller rutschte Kirchler am Ball vorbei, aber der Schiedsrichter-Assistent hatte schon zuvor auf Abseits entschieden.
In der Nachspielzeit parierte der starke Pasching-Keeper Schicklgruber erneut einen Hofmann-Freistoß und rettete seinem Team damit den ersten Auswärtspunkt bei Rapid.
(apa/red)
