Spitzen-Leistung im Weltcup: Alpinchef Pum stolz auf 24 Siege und 6 Kristall-Kugeln!
- 'War wieder Super-Saison, wir haben weiter die Ski-Kompetenz!'
- BILDER: So freut sich Hermann Maier über die Kristallkugel!
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Mit dem Finale in Sestriere ist eine alpine Weltcup-Saison ohne Titelkämpfe zu Ende gegangen. Eine Saison, in der einmal mehr Österreichs Asse dominiert haben. Mit 24 Siegen (14 Herren/10 Damen) holten Hermann Maier, Renate Götschl und Co um einen mehr als im Vorjahr. Vor allem bei den Podestplätzen (98) zeigte sich Ski-Austria aber deutlich stärker als noch in der Vorsaison (78)!
Die magische Hundertermarke wurde nur knapp verpasst. "Keine Frage, das war für den Österreichischen Skiverband wieder eine Super-Saison", sagte Alpinchef Hans Pum.
Vor allem die ÖSV-Herren haben mit dem Gewinn von vier der fünf möglichen Kristallkugeln wieder groß aufgezeigt. "Damit haben sie wieder Stärke demonstriert", betonte Pum. Bei den Damen gingen zwei an den ÖSV und ausschließlich auf das Konto von Renate Götschl. Pum: "Aber hier muss man sehen, dass wir viele, viele Verletzte hatten. Deshalb hat es mit der Kugel für die Gesamtwertung nicht geklappt."
Siege in jeder Disziplin
Und dass Österreich alle Mannschaftswertungen und zum 15. Mal in Folge überlegen den Nationencup gewonnen hat, überrascht auch nicht wirklich. "Was mich aber besonders freut, ist, dass wir in jeder Disziplin gewonnen haben", so Pum.
Insgesamt habe der ÖSV damit wieder seine Ski-Kompetenz bewiesen, "wir sind die führende Nation". Das habe sich auch in den Zuschauerzahlen niedergeschlagen. "Die Einschaltquoten im Fernsehen waren sehr gut für uns. Der Skisport ist eben ein wirtschaftlicher Faktor."
Pum sieht dennoch Möglichkeiten zur Verbesserung
Verbessern könne man laut Pum natürlich immer etwas. So seien die Herren bei bestimmten Bedingungen im Riesentorlauf hinterher gefahren, bei den Damen sei die mannschaftliche Dichte im Abfahrtsbereich verbesserungswürdig. Hingegen ist das Konzept mit der neuen Allround-Gruppe vier voll aufgegangen. Und auch im Europacup hat man wieder die Basis für künftige Weltcuperfolge gelegt. Sowohl bei Damen als bei Herren hat sich der ÖSV sieben von zwölf Weltcup-Startplätzen gesichert.
Wer hört auf?
Fehlgeschlagen ist hingegen der Plan von Josef Strobl, sich über den Europacup einen Fixplatz im Super G zu sichern. Ob das für den Tiroler nun das Karriere-Ende, einen Nationenwechsel oder was auch immer bedeutet, soll in den kommenden Wochen geklärt werden.
Welche Läufer aufhören, steht ebenfalls noch nicht fest. Hannes Trinkl überlegt ebenso noch wie Stephan Eberharter, der sich wie schon im Vorjahr erst im Sommer entscheiden will. Fix ist, dass einige Spitzenläufer/innen die Ski wechseln werden. Rossignol darf erstmals ohne Einschränkung auch ÖSV-Weltcupfahrer ausstatten.
(apa/red)
