Maier und Co in neuen -Rennanzügen: ÖSV-Alpine künftig im Spinnen-Look
- Maier für Rossignol "nicht erste Option"
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Nach 14 Jahren mit dem japanischen Hersteller Asics werden Österreichs Alpinteams künftig im "Spinnenlook" antreten. In Sestriere gab der Österreichische Skiverband Donnerstagabend die neue Partnerschaft mit dem US-Ausrüster "Spyder" bekannt.
Ab der Saison 2004/2005 werden Hermann Maier und Co, aber auch Trainer und Sponsoren - wie bisher schon die US-Amerikaner und Kanadier - mit Spyder-Wärme- und Rennanzügen ausgestattet. Das Alpin-Team wird damit erstmals im berühmten Spinnenlook und somit in anderen Anzügen als die ÖSV-Nordischen antreten. Die Kooperation ist langfristig und inkludiert die Spiele 2006 in Turin.
Aamodt kehrt zu Dynastar zurück
Auch auf dem Ski-Sektor ist der erste Markenwechsel perfekt. Der Norweger Kjteil-Andre Aamodt kehrt Nordica den Rücken und zu Dynastar zurück. Es wird wohl nicht der letzte Skiwechsel eines Topstars bleiben, denn mit Saisonende laufen zahlreiche Verträge aus und speziell in Österreich ist "Bewegung" absehbar, darf doch Rossignol erstmals uneingeschränkt auch ÖSV-Weltcupfahrer ausrüsten.
Rossignol will Maier nicht
Dass Rossignol die Atomic-Ikone Hermann Maier abwerben will, wies Rennchef Francois Sedan in Sestriere zurück. "Maier ist nicht unsere erste Option", machte Sedan deutlich, dass der Skistar aus Salzburg bereits zu sehr von der Marke Atomic geprägt sei. Mehr Interesse haben die Franzosen offensichtlich an ÖSV-Abfahrern bzw. an Athleten, die ihre größten Erfolge noch vor sich haben.
Bode Miller zu Atomic?
Umgekehrt wird Atomic mit Rossignol-Pilot Bode Miller in Verbindung gebracht. Der US-Star wird in Sestriere tatsächlich die roten Rennlatten aus Altenmarkt probieren und kommt deshalb sogar zu spät zu den US-Meisterschaften in Alaska.
Tests nach Weltcup-Finale
Neben Atomic absolvieren in Sestriere auch Rossignol und Nordica Tests und man wird dabei einige sehr bekannte Gesichter, auch aus dem Damenbereich, zu sehen bekommen. Atomic etwa möchte künftig neben jungen Spezialistinnen auch im Damenbereich potenzielle Gesamtsiegerinnen im Team haben, bestätigte Rennchef Rudi Huber. Auch Rossignol hat höchstes Interesse an einigen ÖSV-Damen.
Götschl bleibt ihrer Marke treu
Praktisch alle Spitzenläufer/innen testen nach dem Weltcupfinale Konkurrenzprodukte, einige werden sich wohl tatsächlich für einen Wechsel entscheiden. Ihrer Marke treu bleiben wird wohl Renate Götschl. Immerhin stellt Salomon zum vierten Mal in Folge die Weltcup-Gesamtsiegerin, erstmals in der Geschichte überhaupt aber gehen dank Götschl und Anja Pärson im Damenbereich sämtliche Kristallkugeln an einen Hersteller (Ski, Schuhe, Bindung).
(apa/red)
