Kampf um die Hofburg: Ferrero stellte Plakatkampagne vor
- "Die Erste, die wie eine Löwin für Österreich gekämpft hat"
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ÖVP-Präsidentschafts-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner hat am Freitag ihre Plakatkampagne für den Wahlkampf vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei ihre internationale Erfahrung, die Sanktionen-Zeit sowie ihr Amtsverständnis. Ab Montag werden Slogans wie "Die Erste, die wie eine Löwin für Österreich gekämpft hat" affichiert. Ferrero-Waldner bei der Vorstellung der drei Plakatmotive: Die Kampagne "entspricht mir und meinem Amtsverständnis absolut".
"100 Prozent authentisch" solle die Kampagne der Agentur Ogilvy sein, meinte Wahlkampfleiter Florian Krenkel. Die Plakate seien "als Visitenkarte für eine außergewöhnliche Politikerin" zu verstehen. Die Außenministerin spreche fünf Sprachen und kenne nahezu alle Staatschefs der Welt, ihre Stimme habe in der internationalen Staatenwelt Gewicht. Der Slogan des ersten Plakats lautet daher: "Die Erste, die mit 101 Staatschefs in deren Sprache spricht".
Ferrero-Waldner stehe aber auch für ein neues Amtsverständnis und werde "frischen Wind und Farbe in die Hofburg" bringen. "Die Erste, die Türen und Tore weit öffnet", lautet daher der zweite Plakatslogan. Und schließlich wird auch nochmals die Sanktionenzeit nach der Angelobung der ersten schwarz-blauen Regierung in Erinnerung gerufen. Ferrero-Waldner habe damals wie eine "Löwin" für Österreich "gekämpft", meinte Krenkel. Mit dem belgischen Außenminister Louis Michel habe sie "sogar lautstark gebrüllt". Die Sanktionen seien "eine harte Zeit" gewesen, meinte die Außenministerin dazu. "Ich habe sie nicht vergessen." Und sie glaube, dass auch die Österreicher und Österreicherinnen sie nicht vergessen hätten.
Am Rande einer Pressekonferenz zum Thema Frauen-Mentoring hatte sie zuvor Kritik an SP-Kandidat Heinz Fischer geübt. Dieser hatte gestern gemeint: "Das Amt des Bundespräsidenten ist kein Amt für Amateure". "Das kommt sehr schlecht bei mir an", sagte Ferrero-Waldner dazu. Sie fühle sich "überhaupt nicht als Amateurin", Fischer müsse daher jemand anderen gemeint haben.
Einem Relaunch wurde übrigens auch die Homepage http://www.benita.at unterzogen. Dort finden sich nun nicht mehr nur Informationen über das Unterstützungskomitee sondern auch ein Überblick über das aktuelle Tagesgeschehen. (apa)
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