Haider zur Präsidenten-Wahl: Keine Empfehlung der FPÖ für Fiedler!
- Jörg Haider: "Wäre ihm nicht recht, wenn ihn eine Partei umarmt"
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Der Rechnungshof-Präsident will heute entscheiden, ob er als 3. Kandidat in das Rennen ums Präsidentenamt geht. Jörg Haider, der sich noch vor wenigen Tagen vorstellen konnte, eine Wahlempfehlung für Fiedler auszusprechen, machte eine Kehrtwendung: Am Freitag sagte Haider, dass die FPÖ keine Empfehlung aussprechen werde: "Es wäre ihm nicht recht, wenn ihn eine Partei umarmt."
Das erklärte der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (F) am Freitag. Bestenfalls würden die Freiheitlichen auf die Nominierung eines eigenen Kandidaten verzichten, falls Fiedler sich zu einem Antreten entscheiden sollte.
Auf die Frage, ob er persönlich eine Empfehlung für den Rechnungshofpräsidenten abgeben würde, meinte Haider: "Ich will ihm ja nicht schaden, also lassen wir das offen."
Haider unterstrich, er schätze Fiedler sehr. Dieser sei jedoch als unabhängiger Kandidat an die Öffentlichkeit getreten: "Ich glaube, es wäre ihm nicht recht, wenn ihn eine Partei umarmt." Er kenne Franz Fiedler aber als integre Persönlichkeit, daher habe er ihn ja auch für den Posten des Rechnungshofpräsidenten vorgeschlagen. Fiedler sei korrekt und bescheiden und käme bei der Bevölkerung sicherlich gut an, sagte Haider. (apa/red)
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