Freitag, 12. März 2004

Bomben-Angst in Österreich: Schutz für einige Einrichtungen wurde verstärkt

  • Innenminister: Sicherheit für spanische Einrichtungen schon länger erhöht
  • Die Welt fragt sich: Wer steckt hinter dem Bomben-Wahnsinn?

Für Österreich besteht keine Gefährdungssituation in Zusammenhang mit den verheerenden Anschlägen in Madrid. Das sagte Innenminister Ernst Strasser am Rande einer Präsentation des neu geschaffenen Sicherheitsmonitors im Bundeskriminalamt (BK).

Die Sicherheits-Vorkehrungen für spanische Einrichtungen befänden sich schon seit längerem auf erhöhtem Niveau.

Es sei Anliegen der österreichischen Regierung "zu helfen, wenn unsere Hilfe gebraucht wird", so der Innenminister.

Einerseits sei bereits Kontakt mit dem spanischen Verbindungsbeamten zur gemeinsamen Klärung der Ursache "des heimtückischen Anschlags" aufgenommen worden.

Andererseits stehen auch die heimischen Katastrophenschutz-Experten mit den Spaniern in Verbindung, um die "Schmerzen wenigstens ein klein wenig zu lindern". Im Rahmen der Veranstaltung im Bundeskriminalamt wurde auch mit einer Schweigeminute der Opfer des Bombenangriffs in Madrid gedacht.
(apa, red)

12.3.2004 11:46