Spanien: Rajoy erklärt Wahlkampf nach Anschlägen für beendet
- "Sie werden uns nicht in die Knie zwingen"
Nach den Bombenanschlägen in Madrid mit mehr als 60 Toten hat der konservative Spitzenkandidat Mariano Rajoy den Wahlkampf der Volkspartei (PP) für beendet erklärt. Die Kampagne für die Parlamentswahl am Sonntag sei vorbei, sagte Rajoy von der regierenden Volkspartei PP am Donnerstag im Radiosender Onda Cero. Die Attentate in drei Zügen hätten die Demokratie in Trauer gestürzt. "Aber sie werden uns nicht in die Knie zwingen." Die Regierung macht die baskische Untergrundorganisation ETA für die Anschläge verantwortlich.
Die regierende konservative Volkspartei hatte zuletzt einen zunehmend kompromisslosen Kurs gegenüber der gewalttätigen ETA eingeschlagen und Autonomiebestrebungen im Namen der nationalen Einheit des Landes eine klare Absage erteilt. Die PP muss bei der Wahl um den Verlust ihrer absoluten Mehrheit fürchten. Sie wirft den oppositionellen Sozialisten vor, mit Hilfe der nationalistischen Regionalparteien des Baskenlandes und Kataloniens an die Macht gelangen zu wollen. (apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
