US-Wahlkampf: Naders Kandidatur schadet John Kerry
- Fünf Prozent würden "Grün"-Kandidaten Nader wählen
- Vorwurf an Nader: Bereits 2000 Demokraten-Sieg verhindert
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Standpunkte und politische
Ziele von Demokrat Kerry
Die Kandidatur des Verbraucherschützers Ralph Nader für das Amt des US-Präsidenten schadet einer Umfrage zufolge dem demokratischen Bewerber John Kerry. Nach einer Erhebung sprach sich eine knappe Mehrheit der 1.005 Befragten für Kerry als Präsidenten aus, wenn dieser nur Amtsinhaber George W. Bush gegenübergestellt wurde.
Wurden dagegen alle drei Kandidaten in die Frage eingeschlossen, so sprachen sich fünf Prozent der Befragten für Nader aus - zu Lasten Kerrys, der dann mit Bush in der Wählergunst gleichauf lag.
Bei der vergangenen Wahl vor vier Jahren war Nader vorgeworfen worden, den Demokraten Al Gore um den Sieg gebracht zu haben. Er erhielt damals zwar nur 2,7 Prozent der Stimmen, wegen der knappen Differenz zwischen Bush und Gore hätten diese den Demokraten aber zum Wahlsieg verhelfen können.
Als Stellvertreter ihres designierten Präsidentschaftskandidaten John Kerry würden demokratische Wähler am liebsten John Edwards sehen. 30 Prozent der befragten Demokraten sprachen sich für Edwards als Vizepräsidenten aus. Der Senator aus North Carolina war vor einer Woche nach mehreren Niederlagen gegen Kerry aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgestiegen. (apa)
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