Nach VP-Wahlschlappe: Bartenstein spricht von strategischen VP-Fehler
- Nach Haslauer-Präsentation war Schausberger eine "lame duck"
- Wirtschaftsminister bekräftigt Unterstützung für Ferrero-Waldner
·Kärnten-Wahl
VP-Klubchef Wutte wirft Handtuch!
·Wahl-Debakel
Scheucher nicht im Kärntner Landtag!
·Wahl-Pleite
ÖVP-Kärnten in argen Turbulenzen
·Kärnten-Wahl
Scheucher nicht bei VP-Verhandlern
·FP-Chef-Frage
Haider bereit, aber "keine Ambition"
·Haider als LH?
SP: "Derzeit weder Ja noch Nein"
·SCHREIBEN SIE!
Denkzettel-Wahl für Schüssel-Politik?
·MITSTIMMEN bei der Online-Umfrage
Soll Jörg Haider wieder FPÖ-Chef werden?
Wirtschaftsminister Martin Bartenstein hat "strategische Fehler" der Landes-ÖVP in Kärnten und Salzburg für die Verluste der Partei bei den jüngsten Landtagswahlen verantwortlich gemacht. So habe die Zusage der Kärntner Volkspartei, Jörg Haider nicht zum Landeshauptmann zu machen, "scharenweise Bürgerliche zu Haider-Wählern gemacht", sagte der Wirtschaftsminister am Donnerstagabend bei einem Vortrag vor der Vereinigung Europäischer Christdemokraten in Brüssel.
In Salzburg dagegen kritisierte Bartenstein die Entscheidung, ÖVP-Chef Franz Schausberger und seinen Nachfolger Parteichef Wilfried Haslauer als "Doppelkandidat" ins Rennen zu schicken. "Von dort weg war Schausberger eine 'lame duck' (lahme Ente)", sagte Bartenstein. Damit habe man "den Schalter halb umgelegt", und diese Entscheidung sei vom Wähler nicht akzeptiert worden.
Bartenstein bekräftigte seine Unterstützung für Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) als ÖVP-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten. Ferrero-Waldner habe "gute Chancen" erste Bundespräsidentin der Republik zu werden. "Wir von der ÖVP werden und müssen mit jeder Variante leben", sagte Bartenstein in Hinblick auf die angekündigte Entscheidung von Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler, ob er für das Präsidentenamt kandidiert. (apa/red)
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
Präsidentenwahl in Serbien09:39
Traum von GroßserbienNeuer Präsident Nikolic kann sich nicht von nationalistischen Ideen lösen
