Salzburg-Wahl: Haslauer gesteht Mitverantwortung ein
- Wahl "gemeinsam verloren"
- Keine Schuldzuweisung an Bundespolitik
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Der designierte Salzburger ÖVP-Chef Wilfried Haslauer hat am Montagabend seine Mitverantwortung für die Niederlage der ÖVP bei der Salzburger Landtagswahl eingestanden. Man sei gemeinsam angetreten und habe "gemeinsam die Wahl verloren", sagte Haslauer in der "ZiB2".
Die Entscheidung seines Vorgängers Franz Schausberger, ihn mitten im Wahlkampf am 7. Jänner als Nachfolger zu präsentieren sei ein "guter, richtiger Schritt" gewesen. Es sei nur die Zeit zu kurz gewesen.
Der Bundespolitik wollte Haslauer keine Schuld an der Niederlage geben. Er sei mit der Bundespolitik "sehr zufrieden". Die Bundesregierung sei die notwendigen Reformen angegangen. Das sei zwar "nicht immer nützlich im Wahlkampf", aber die Reformen seien notwendig. Es mache wenig Sinn, jetzt Schuldzuweisung vorzunehmen.
Die schwarz-blaue Bundesregierung in Wien macht für Haslauer eine "gute Arbeit". Er sehe derzeit keine Notwendigkeit, hier eine Änderung herbeizuführen. (apa)
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