Vorzugsstimmen: Haider mit 4.450 ganz vorne
- Ambrozy lukrierte nur 1.964 Vorzugsstimmen, Wurmitzer 461
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Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider (F) hatte bei der Landtagswahl wenig überraschend auch bei den Vorzugsstimmen die Nase vorn. 4.450 Wähler schrieben seinen Namen neben das Parteikürzel. Interessant ist vor allem das Abschneiden der übrigen Vorzugsstimmen-Kandidaten.
Am nächsten kam ihm der SP-Bürgermeister von Spittal, Gerhard Köfer, der mit 4.050 Vorzugsstimmen den Sprung in den Landtag schaffte.
Landesrätin Gabriele Schaunig-Kandut (S) erhielt 3.181 Vorzugsstimmen, Landesrat Reinhart Rohr (S) 2.823, für beide hätte es gereicht, sie waren aber ohnehin auf einem sicheren Listenplatz gereiht.
SPÖ-Spitzenkandidat LHStv. Peter Ambrozy erreichte nach Angaben der Landeswahlbehörde 1.964 Vorzugsstimmen und ließ damit FP-Regierungskollegen Gerhard Dörfler hinter sich, der auf 1.727 Vorzugsstimmen kam.
ÖVP-Obmann Landesrat Georg Wurmitzer wollten 461 Wähler extra hervorheben. LHStv. Karl Pfeifenberger (F) erreichte von allen Regierungsmitgliedern die wenigsten Vorzugsstimmen, nämlich 330, und lag damit hinter FPÖ-Obmann Martin Strutz, der 412 Vorzugsstimmen gewann.
FPÖ-Quereinsteiger Günther Willegger erhielt 250 Nennungen.
Von allen ÖVP-Kandidaten das beste Ergebnis erzielte Bundesrat Franz Gruber aus dem Bezirk St. Veit, der 1.184 Vorzugsstimmen lukrierte. Ex-Landesrat Robert Lutschounig, der unter Umständen in den Landtag kommt, erreichte 929 Nennungen. Spitzenkandidatin Elisabeth Scheucher kam auf 832 Vorzugsstimmen.
Bei den Grünen konnte Spitzenkandidat Rolf Holub immerhin 863 Vorzugsstimmen lukrieren, Eva Glawischnig, die eigenen Aussagen zufolge aus Solidarität kandidiert hatte, wollten 528 Wähler ins Landesparlament vorreihen.
(apa, red)
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