Kardinal König gestorben: Auch Papst trauert
- Telegramm an Schönborn: "Brückenbauer und Mensch des Friedens"
"Ein Brückenbauer zur Ostkirche" in der Epoche der "unseligen Teilung" Europas und "Mensch des Friedens": So beschreibt Papst Johanne Paul II den verstorbenen Kardinal Franz König in einem Telegramm an den Wiener Erzbischof Christoph Schönborn.
Im Schreiben sprach Johannes Paul II "seine tiefe Trauer" für den Tod des 98-jährigen Kardinals, der "durch sein langes und erfülltes bischöfliches Wirken die Kirche und das Leben in Österreich mitgeprägt hat".
"Sein Zeugnis für die Botschaft Christi und sein Einsatz für Frieden und Versöhnung haben weit über die Grenzen seines Heimatlandes ausgestrahlt. Ein besonderes Anliegen war ihm die Unterstützung der Gläubigen im Osten Europas in der Zeit der unseligen politischen Teilung des Kontinents", schrieb der Papst.
"Zugleich hat er als ein Brückenbauer zu den Kirchen östlicher Tradition Anerkennung gefunden. In dem ich mich im Gebet mit dem Gedenken der Erzdiözese Wien an Ihren frühren Oberhirten verbinde, empfehle ich ihn der Güte des Herrn über Leben und Tod", so der Papst in seinem Telegramm an Kardinal Schönborn.
(apa, red)
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