"Apparatschiks": Sie haben nach Meinung der Österreicher ausgedient
- 81 Prozent halten nichts von Parteizentralen und -sekretariaten
- 76 Prozent sehen das Ende der partei-gebundenen Stammwähler gekommen
·VP-Wahl-Pleite
Bartenstein: Strategische Fehler
·Kärnten-Wahl
VP-Klubchef Wutte wirft Handtuch!
·Wahl-Debakel
Scheucher nicht im Kärntner Landtag!
·Wahl-Pleite
ÖVP-Kärnten in argen Turbulenzen
·Kärnten-Wahl
Scheucher nicht bei VP-Verhandlern
·FP-Chef-Frage
Haider bereit, aber "keine Ambition"
·Haider als LH?
SP: "Derzeit weder Ja noch Nein"
·SCHREIBEN SIE!
Denkzettel-Wahl für Schüssel-Politik?
·MITSTIMMEN bei der Online-Umfrage
Soll Jörg Haider wieder FPÖ-Chef werden?
So genannte "Apparatschiks" in den Parteien sowie die Parteizentralen selbst sind laut Meinung der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung überholt und hätten daher ausgedient. 81 Prozent der Österreicher antworten auf die Frage, ob Parteizentralen und Parteisekretariate noch zeitgemäß seien, mit Nein. Nur zwölf Prozent sehen darin eine Notwendigkeit.
Das geht aus einer vom Klagenfurter Humaninstitut während des vergangenen Wahlkampfes in Salzburg und Kärnten österreichweit durchgeführten Umfrage hervor.
78 Prozent der insgesamt 710 befragten Personen verneinten die Frage, ob "der die Parteileiter hochgediente Politiker" heute noch eine Chance hätte. 16 Prozent glauben dies, sechs Prozent wussten darauf keine Antwort.
Die Frage, ob "das Ende der parteigebundenen Stammwähler" gekommen und damit "eine radikale Reform der Parteiapparate" notwendig sei, wurde von 76 Prozent bejaht und nur von elf Prozent verneint. 13 Prozent waren unschlüssig.
(apa/red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
