Rätsel nach Tod eines Schülers: Er erstickte im Snowboard-Riemen
- Drama in Oberösterreich
- Mutter fand 15-jährigen im Zimmer. Band war um Kopf und Hals gewickelt
Der Tod eines 15-jährigen Schülers gibt Kriminalisten Rätsel auf: Der Teenager aus Lambach (OÖ) erstickte in seinem Zimmer beim Herumspielen mit seinem Snowboard! Der Fangriemen war um Hals und Kopf gewickelt. Wie es tatsächlich zum Unfall gekommen ist, wird vermutlich nie völlig geklärt werden.
Der Schüler galt als begeisterter Snowboardfahrer. Er hatte sich allein in seinem Zimmer im Elternhaus aufgehalten. Ein Freund versuchte mehrmals vergeblich, ihn am Mobiltelefon zu erreichen. Zuletzt probierte er es am Festnetz. Die Mutter des 15-Jährigen hob ab. Der Freund bat sie, den Schüler ans Telefon zu holen. Sie ging in sein Zimmer und machte eine schreckliche Entdeckung. Der Jugendliche hatte vermutlich an seinem Snowboard herumgespielt. Dabei hatte er sich mit Kopf und Hals im Fangriemen des Sportgerätes verheddert und war erstickt. Die Mutter alarmierte die Rettung, doch Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg.
In Lambach löste der Tod des jungen Menschen große Betroffenheit aus - besonders im Stiftsgymnasium, das er besucht hatte. Der 15-Jährige galt als fröhlich und umgänglich. Er war bei seinen Schulkollegen und den Kameraden in der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr, der er angehörte, sehr beliebt. Die Lehrer des Gymnasium bemühten sich gemeinsam mit seinen Mitschülern, den Schock aufzuarbeiten. In der Schulklasse brannte eine Kerze für den Verstorbenen, außerdem wurde eine Betstunde für ihn gestaltet. (apa)
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