Dienstag, 9. März 2004

Auf A8: Sattelschlepper mit 23 t Milchprodukten ausgebrannt

  • Keine Verletzten - 140.000 Euro Schaden

Ein Sattelschlepper, der 23 Tonnen Milchprodukte geladen hatte, ist in der Nacht auf Dienstag auf der A 8, der Innkreisautobahn, in Oberösterreich völlig ausgebrannt. Ursache dürfte laut ÖAMTC - ein technischer Defekt gewesen sein. Verletzt wurde niemand, teilte die Sicherheitsdirektion für Oberösterreich mit.

Rund eine halbe Stunde nach Mitternacht war der 44-jährige Lenker mit seinem Sattelkraftfahrzeug samt Anhänger Richtung Passau unterwegs. Im Gemeindegebiet von Kematen (Bez. Grieskirchen) begann es im Bereich einer Antriebsachse zu brennen. Der 44-Jährige schaffte es noch, den Lkw in eine Pannenbucht zu lenken, als das Feuer auch auf den Anhänger übergriff. Innerhalb kürzester Zeit standen beide Fahrzeuge in Vollbrand, so die Sicherheitsdirektion.

75 Mann der Feuerwehr waren bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Wegen der aufwendigen Bergungsarbeiten war die A 8 Richtung Suben laut ÖAMTC einige Zeit gesperrt. Das Fahrzeug und die Ladung wurden völlig zerstört, der Gesamtschaden betrage nach Angaben des Firmeninhabers rund 140.000 Euro. (apa)

9.3.2004 09:45