Winter-Tourismus in Österreich: Umsatzplus zur Winter-Halbzeit
- Mehr Inländernächtigungen kompensieren Ausbleiben von ausländischen Gästen
Österreichs Tourismusbetriebe können sich zur Halbzeit der laufenden Wintersaison 2003/04 trotz eines kleinen Nächtigungsrückgangs über höhere Umsätze freuen. 24,04 Millionen Nächtigungen in den Monaten November, Dezember und Jänner bedeuten zwar einen Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2002/03, mit rund 4,2 Milliarden Euro Umsatz wurde aber ein Plus von 2,5 Prozent erzielt.
Diese Halbzeit-Bilanz teilte das Wirtschaftsministerium auf Basis von Zahlen der Statistik Austria und des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) am Freitag mit. Der ressortzuständige Wirtschaftsminister Bartenstein wertet das Zwischenergebnis als "Beweis für die Leistungsfähigkeit und Stärke des österreichischen Tourismus auch in einer international schwierigen wirtschaftlichen Situation".
Plus von drei bis vier Prozent rewartet
Für die laufende Wintersaison (bis Ende April) sei ein Umsatzzuwachs zwischen drei und vier Prozent zu erwarten. In der zweiten Saisonhälfte komme es erfahrungsgemäß zu einer Nachfragebelebung, auch die Schneelage sei derzeit günstig.
Mehr Inländernächtigungen
5,5 Millionen Inländernächtigungen (+4,7 Prozent) konnten die um 1,7 Prozent gesunkenen 18,5 Mio. Ausländernächtigungen in den ersten drei Saisonmonaten beinahe kompensieren. Vor allem Gäste aus Deutschland, den USA und den Niederlanden blieben aus, rückläufig war auch die Zahl der belgischen Urlauber. Zuwächse gab es bei Gästen aus den Herkunftsländern Italien, Frankreich, Schweiz und Großbritannien.
Mit Abstand größter Touristenmagnet im Winter bleibt unangefochten Tirol, auf das bisher mit knapp 10 Mio. Nächtigungen 41 Prozent aller heimischen Winternächtigungen entfielen, gefolgt von Salzburg mit 5,1 Mio. Übernachtungen (21 Prozent).
(apa)
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