Österreich: 51.000 neue Beschäftigte von 2000 bis 2003
- Wifo-Studie: Beschäftigung in Österreich stagniert
·Wifo-Studie
Beschäftigung in Österreich stagniert
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Laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse im Zeitraum 2000 bis 2003 um insgesamt 50.944 erhöht. Dieser Anstieg setze sich aus 44.258 Kinderbetreuungs- und Karenzgeldbeziehern, 174 Präsenzdienern und 6.512 aktiven Beschäftigungsverhältnissen zusammen.
Grundsätzliches Erfassungskriterium der monatlichen Beschäftigungsstatistik sei ein aufrechtes sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis (mit Ausnahme der geringfügig Beschäftigten), welches seit 1970 am letzten Tag jedes Kalendermonats vom Hauptverband bei den Krankenversicherungsträgern erhoben und im Anschluss daran monatlich veröffentlicht werde. Ob die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auch tatsächlich ausgeübt werde, sei dabei unerheblich.
Aus diesem Grund würden in der Beschäftigtenstatistik des Hauptverbandes die Präsenzdiener, Kinderbetreuungs- und KarenzgeldbezieherInnen mit aufrechtem Beschäftigungsverhältnis mitgezählt, jedoch getrennt ausgewiesen. Ebenso könnten aus den so erfassten Datenbeständen des Hauptverbandes keine Aussagen über die Entwicklung von Vollzeit- bzw. Teilzeitbeschäftigten gemacht werden, weil beide Beschäftigungsverhältnisse voll sozialversicherungspflichtig seien.
Die Diskussion war Mittwoch von einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstitutes im Auftrag der Arbeiterkammer ausgelöst worden. Darin wurde festgestellt, dass in einer bereinigten Statistik die Beschäftigung in Österreich zwischen 2000 und 2003 nicht um die von der Regierung behauptete Zahl von rund 51.000 zugenommen, sondern stagniert habe. (apa)
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