Erfolg: Heißer Sommer ließ Mineralwasserdurst steigen
- Pro-Kopf-Verbrauch stieg von 89,8 auf 96,4 Liter
- Absatz der heimischen Produzenten stieg um 8,6 Prozent
Der heiße Sommer 2003 hat den Mineralwasserdurst der Österreicher neuerlich steigen lassen: Der Verbrauch schnellte angesichts der Sommer-Hitze von 89,8 auf 96,4 Liter pro Kopf und Jahr nach oben. Damit liegt Österreich weiterhin im europäischen Mittelfeld. Die Deutschen tranken im Vorjahr im Vergleich dazu pro Kopf 129 (2002: 114) Liter Mineralwasser.
Die heimischen Abfüller haben im Vorjahr 708,9 Mio. Liter abgesetzt, um 8,6 Prozent mehr als 2002. Inklusive der Exporte betrug die Steigerung nur 2,3 Prozent, nachdem die gesamten Ausfuhren wegen des neuen Einwegpfands in Deutschland um zwei Drittel auf 20,4 Mio. Liter eingebrochen sind.
Im Lebensmittelhandel wurden davon 666,1 Mio. Liter abgesetzt, um 9,2 Prozent mehr als im Jahr davor. In der Gastronomie ging der Mineralwasserabsatz dagegen um 0,2 Prozent auf 42,8 Mio. Liter zurück. Die Importe sind nach ersten Schätzungen 2003 um rund ein Prozent auf etwa 71 Mio. Liter gestiegen, nach einem Plus um fast ein Viertel 2002. (apa)
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