Mittwoch, 3. März 2004

In Fernost: Euro fällt auf Drei-Monats-Tief zum Dollar

  • Positive Daten zum US-Arbeitsmarkt stützen US-Währung
  • PLUS: Testen Sie - Rechnen Sie noch in Schilling?

Der Euro ist am Mittwoch im fernöstlichen Devisenhandel zum Dollar auf seinen tiefsten Stand seit drei Monaten gefallen. Die Gemeinschaftswährung fiel zum Dollar zeitweise bis auf 1,2165 Dollar.

Im späten US-Handel hatte der Euro am Dienstag 1,2215 Dollar gekostet. Händler erwarteten positive Daten zur Lage am US-Arbeitsmarkt in dieser Woche, was den Dollarkurs stützte. Zum Yen tendierte die US-Währung um 110,16 Yen. Der Euro kostete 134,31 Yen.

Gegenüber seinem Rekordtief im vergangenen Monat legte der Dollar zum Euro um sechs Prozent zu. Ein Prozess des Dollar-Rückkaufs sei im Gange, sagte Junya Tanase von JP Morgan Chase in Tokio.

Von Äußerungen von US-Notenbank-Chef Alan Greenspan, die jüngste Dollar-Abwertung trage zur Eindämmung des US-Leistungsbilanz-Defizits bei, zeigte sich der US-Dollar zunächst unbeeindruckt und baute seine Kursgewinne zum Euro aus. Zuletzt hatte die US-Währung noch mit Kursverlusten auf ähnliche Aussagen des weltweit einflussreichsten Notenbankers reagiert. (APA/Red.)

3.3.2004 08:20