Dienstag, 2. März 2004

Wiener Börse: ATX-Rekordhoch: 1.809,16 Punkte

  • Moderates Volumen - OMV deutlich fester - Bankwerte gesucht
  • PLUS: Börse live - die aktuellen Kurse von ATX, DAX, ...

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei moderatem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Die tatsächliche ATX-Performance lag um 14 Punkte über der heutigen Händlerprognose von 1.795 Punkten. Der Wiener Leitindex stieg um 18,99 Punkte oder 1,06 Prozent auf 1.809,16 Einheiten und damit auf ein neues Rekordhoch.

Der Wiener Aktienmarkt erlebte neuerlich einen sehr freundlichen Tag. "Der Anstieg beim ATX wurde vor allem von den Bankwerten und der OMV getragen. Das Geschäft gestaltete sich aber eigentlich recht unspektakulär", kommentierte ein Marktteilnehmer.

Der heimische Leitindex konnte nicht nur die Marke von 1.800 Punkten wieder zurückerobern, sondern markierte auch ein neues Rekordhoch. "Es gab recht gute Nachfrage auf breiter Front zu beobachten", ergänzte ein Händler.

Die Titel der BA-CA konnten sich um 2,37 Prozent auf 45,40 Euro (296.400 gehandelte Stück in Einfachzählung) steigern. Bereits am Montag hatten die Aktien mehr als drei Prozent zugelegt. "Auch das Volumen hinter dem Anstieg passt heute wieder", zeigte sich ein Händler zufrieden. Die Analysten der Erste Bank haben ihre "hold"-Einstufung für die Titel sowie das Kursziel von 45 Euro bestätigt.

OMV erfreuten sich ebenfalls großer Nachfrage und schlossen um 3,20 Prozent fester bei 135,00 Euro (70.999 Stück). Ein Marktteilnehmer verwies hier auf den gestiegenen Rohölpreis. Unter den weiteren Indexschwergewichten gewannen Erste Bank 1,79 Prozent auf 114,00 Euro (41.006 Stück). Telekom Austria legten nach schwächerem Verlauf um 0,43 Prozent auf 11,64 Euro (579.749 Stück) zu.

Fester tendierte auch der heimische Stahlsektor. Während voestalpine um 1,21 Prozent auf 37,60 Euro (27.254 Stück) nach oben zogen, legten Böhler-Uddeholm um 0,92 Prozent auf 62,50 Euro (39.283 Stück) zu. VA Technologie korrigierten nach den satten Zugewinnen vom Montag um 0,65 Prozent auf 33,40 Euro (45.479 Stück). Für den Anlagenbauer kommt die geplante Kapitalerhöhung noch vor Jahresmitte in Frage, wurde bekannt.

Auf der Verliererseite fanden sich auch Wienerberger mit einem Abschlag in Höhe von 0,87 Prozent auf 25,16 Euro (189.010 Stück). Semperit gaben geringfügig um 0,13 Prozent auf 15,88 Euro (25.420 Stück) nach. Das Unternehmen veröffentlicht am Donnerstag Ergebnisse. TopCall rutschten bei dünnem Volumen um 2,79 Prozent auf 3,14 Euro (1.400 Stück) ab.
(apa, red)

2.3.2004 18:24