Nach 0:0 gegen GAK: Austria moralisch für Duell gegen Erzrivalen Rapid am Wochenende gerüstet!
- Michael Wagner sagt für Teamcamp ab
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Heißt der Meister wieder Austria oder packt's GAK
Österreichs Liga-Krösus und selbsternannter einziger Titelkandidat Austria Wien fühlt sich nach dem 0:0 beim GAK in Graz gestärkt. Trainer Joachim Löw spricht vor dem Derby gegen Rapid am kommenden Sonntag von einer "Moralinjektion": "Für uns ist es psychologisch wichtig, nicht verloren zu haben und als Tabellenführer in dieses Spiel zu gehen!" Rein rechnerisch liegt Rapid ja nach Verlustpunkten (bei einem Sieg gegen Kärnten) punktegleich mit den Veilchen!
Löw konnte dem torlosen Remis im Schwarzenegger-Stadion einige positive Aspekte abgewinnen. "Es war eine klare Steigerung im Vergleich zum Pasching-Match, vor allem in elementaren Dingen wie Zweikampf, Laufbereitschaft und taktische Disziplin", stellte Löw zufrieden fest und hofft im Duell mit Rapid im Horr-Stadion auf den ersten vollen Erfolg sowie auf die ersten Treffer seiner Mannschaft im neuen Jahr.
Wagner sagt Team ab
Michael Wagner, der nach der Graz-Partie wegen eines grippalen Infekts dem Nationalteam absagte und am Sonntag Abend 37,4 Grad Fieber hatte, muss vorerst zwei Tage lang mit dem Training aussetzen.
GAK-Coach Walter Schachner trauerte angesichts der Überlegenheit seines Teams gegen die Austria drei Punkten nach, war aber dennoch nicht unzufrieden. "Wir haben eine sehr gute Partie geliefert. Wenn wir so weiterspielen, haben wir durchaus bis zum Schluss die Chance, Meister zu werden."
Dass es für die Grazer nicht zum Sieg und damit zur Tabellenführung reichte, lag auch an der Ladehemmung von Top-Torjäger Roland Kollmann. "Ich bin eben keine Maschine, die in jedem Spiel Tore macht", entschuldigte sich der Teamspieler, der sich über die Taktik der Wiener beschwerte. "Die Austrianer müssen froh über den einen Punkt sein, sie haben nur defensiv und destruktiv gespielt."
GAK vs. Austria Wien technisch
Schwarzenegger-Stadion, 11.752 Zuschauer, SR Guido Wildhaber (SUI).
GAK: Schranz - Pötscher, Ehmann, Tokic, Pogatetz - Sionko, Muratovic (82. Sick), Aufhauser, Dollinger - Hassler (85. Bazina), Kollmann
Austria: Didulica - Dospel, Afolabi, Verlaat, Ratajczyk - Kitzbichler (71. Helstad), Blanchard, M. Wagner, Dheedene (71. Janocko) - Vastic, Rushfeldt (91. Dundee)
Gelbe Karten: Aufhauser, Muratovic, Ehmann bzw. Verlaat, Afolabi, Ratajczyk, Vastic, Rushfeldt (damit im Derby gesperrt)
(APA/red)
