Ski alpin: Nadig wird neue Schweizer Damen-Trainerin
- Zweifache Olympiasiegerin tritt Nachfolge von Angelo Maina an
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Marie-Theres Nadig wird ab kommender Saison neue Chef-Trainerin der Schweizer Ski-Damen und tritt damit die Nachfolge von Angelo Maina an, der in Zukunft im Schweizer Skiverband für die Ausbildung zuständig sein wird.
Nadig, die in einer Woche 50 Jahre alt wird, ist nach zehn Jahren in Liechtenstein seit 1994 bei Swiss-Ski tätig. Als zweifache Olympiasiegerin von Sapporo 1972, Weltcup-Gesamtsiegerin und 24-fache Weltcupsiegerin zählt sie zu den erfolgreichsten Athletinnen aller Zeiten.
Damit setzt der Skiverband, der auch mit verschiedenen ausländischen Trainern in Kontakt stand, auf eine Schweizer Lösung und auf die Karte Kontinuität. "Marie-Theres Nadig verfügt über ein großes strategisches und fachliches Wissen sowie über einen immensen Erfahrungsschatz", sagte Leistungssportchef Gian Gilli über die neue Cheftrainerin, mit der eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt wird. Gilli, der mit über 20 Kandidaten rund 30 Gespräche führte, betonte, dass Nadig alles andere als eine Notlösung sei: "Ich stehe hundertprozentig hinter ihr."
Noch keinen Nachfolger kann Gilli im Moment für Karl Frehsner präsentieren: "Ich hoffe aber, dass es in 10 bis 14 Tagen soweit sein wird." Bis zum Weltcup-Finale in Sestriere sollten die letzten Details mit jenen vier Kandidaten besprochen werden, die aus der großflächigen Evaluation übrig geblieben sind. Darunter befindet sich mit Hans Pieren auch noch ein Schweizer. Sicher nicht mehr dabei ist indessen Werner Margreiter, der Wunschkandidat Nummer eins. Der Österreicher wird in Deutschland bleiben. Gemäß Gilli hätte man ihn aus einem langfristigen Vertrag herauskaufen müssen.
(apa/red)
