Handball: Herbert Müller ist neuer Damen-Teamtrainer
- Mathematik-Dozent soll mit Babsi Strass & Co die Quali für die EM im Dezember schaffen

Der neue Teamtrainer der österreichischen Frauen- Handball-Nationalmannschaft zumindest bis Juni heißt Herbert Müller. Der 41-jährige im rumänischen Temesvar (Temeschburg) geborene Mathematik-Dozent am Institut für Informatik in Nürnberg soll mit Babsi Strass, Ofenböck und Co die Qualifikation für die Europameisterschaft im Dezember schaffen.
"Der Vertrag wurde zunächst für die Qualifikation abgeschlossen, es besteht aber von beiden Seiten Interesse ihn zu verlängern", meinte ÖHB-Generalsekretär Martin Hausleitner. Ausscheidungsgegner der Österreicherinnen ist Litauen. Am 29. Mai wird in Wilna, am 4. Juni in Innsbruck oder Telfs um die Fahrkarten für die Endrunde vom 9. bis 19. Dezember in Ungarn gespielt.
Nach dem enttäuschenden Abschneiden der ÖHB-Auswahl bei der WM im vergangenen Dezember in Kroatien, womit auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen verpasst worden war, trat der Däne Ole Eliasen zurück. Mit Müller wurde nun ein Mann für den Neuanfang gefunden, der als Damentrainer mit dem 1. FC Nürnberg beachtliche Erfolge vorweisen kann.
Herbert Müller, der mit Babsi Strass und Steffi Ofenböck zwei österreichische Teamspielerinnen beim 1. FC Nürnberg trainiert (was er weiter machen wird) freut sich "sehr auf diese Aufgabe". Näher kennenlernen wird er seine Schützlinge in drei Teamtrainingslagern: 2. bis 4. Mai und 23. bis 28. Mai (mit Spiel gegen die Slowakei) in der Südstadt und vor dem Rückspiel gegen Litauen in Tirol.
(apa/red)
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