Donnerstag, 4. März 2004

Präsidenten-Wahl: Fischer strebt Entscheidung im ersten Wahlgang an

  • REAKTIONEN: VP-Lopatka: "Fiedler ähnelt Fischer", SP-Cap will Namen der Finanziers wissen
  • PLUS: Jetzt mitstimmen: Wer soll Bundespräsident werden?

SPÖ-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer strebt - auch wenn eine Kandidatur von Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler zustande kommen sollte - eine Entscheidung im ersten Wahlkampf an. "Es wäre sparsamer, kostengünstiger, wenn die Österreicherinnen und Österreicher sich so klar entscheiden, dass eine Entscheidung bereits im ersten Wahlgang dennoch zustande kommt.

Das ist eine spannende Herausforderung, trotz der Tatsache, dass es auf bürgerlicher Seite zwei Kandidaten gibt, eine Entscheidung im ersten Wahlgang zu erreichen", sagte er in einer Pressekonferenz in Linz.

Das gelte alles unter dem Vorbehalt, dass Fiedler tatsächlich antrete. Er rechne aber damit, stellte Fischer fest. Er wiederholte, er sehe seine Chancen "absolut nicht" beeinträchtigt. "Nervosität ist wo anders angesagt. Nicht bei mir und bei meinen Freunden". Seine Zuversicht sei in den letzten 14 Tagen wirklich angestiegen aufgrund sehr, sehr vieler positiver Reaktionen weit über die Grenzen der SPÖ hinaus.

Der SPÖ-Landesparteivorsitzende Erich Haider ergänzte: Er habe die Vermutung, es sei die neue ÖVP-Strategie mit zwei Kandidaten anzutreten. Das habe es zum ersten Mal in Salzburg gegeben und nun auch bei der Bundespräsidentenwahl. Man werde in Salzburg sehen, ob das gut gehe.

(apa/red)

4.3.2004 12:37