Präsidenten-Wahl: Fischer will Gespräch mit Konkurrenten
- 2. Nationalratspräsident ein "bisschen enttäuscht" über mangelndes Echo
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Ein "bisschen enttäuscht" über das mangelnde Echo seiner Mitbewerber auf Gesprächseinladungen zeigte sich SP- Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer: Gespräche könnten das "Niveau der Auseinandersetzung" heben, aber die Zustimmung "der anderen Seite" sei nicht "in ausreichendem Maße" ausgefallen, bedauert der zweite Nationalratspräsident bei der Enthüllung seines Wahlplakates am Montag.
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos beschreibt seine Eindrücke der Reaktionen der Österreicher: mit den Eigenschaften "anständig, ehrlich und fair" verkörpere Fischer "das Idealbild" eines österreichischen Bundespräsidenten: "Andere können da schwer mithalten", ist sich Darabos sicher. Der Wahlslogan "Politik braucht ein Gewissen" habe in der letzten Woche große Publizität erfahren. Mehr als 80 Prozent der österreichischen Bevölkerung empfänden das Motto als "richtig, sympathisch und notwendig", meint Darabos.
Um sich vor der Bevölkerung und der internationalen Öffentlichkeit "nicht schämen" zu müssen, tritt Fischer für einen "fairen und gewissenhaften Wahlkampf mit Niveau und Argumenten" ein. Sein Wahlslogan richte sich gegen "niemanden anderen", betonte Fischer.
Um eine "breite Basis" für den politischen Dialog zu schaffen, lade er zu Gespräch und Austausch von Argumenten ein. Politische Entscheidungen, die sich gegen "Pensionisten, Unfallrentner und Besucher von Ambulanzen" richteten, müssten "gemeinsam als Fehlentscheidung" bezeichnet werden, wünscht sich Fischer.
(apa)
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