"profil": Startenor Shicoff befürwortet Israel-Wall!
- "Es braucht diese Mauer so lange, bis beide Parteien bereit sind, miteinander in einen Friedensdialog einzutreten und Kompromisse zu machen"
In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil", spricht sich der amerikanische Startenor Neil Shicoff für die Fertigstellung des israelischen Verteidigungswalls aus. "Es braucht diese Mauer so lange, bis beide Parteien bereit sind, miteinander in einen Friedensdialog einzutreten und Kompromisse zu machen", sagt Shicoff.
Weiters kritisiert der Tenor, dass es "in manchen politischen Kreisen Europas leider wieder akzeptabel geworden zu sein scheint, antisemitische Äußerungen zu machen". Es verstöre ihn, wenn die Ansicht vertreten werde, dass "Israel sich nicht mehr selbst verteidigen" dürfe, so Shicoff. "Wenn Palästinenser in einem Kampf mit israelischen Soldaten getötet werden, wendet sich die Welt automatisch gegen Israel."
Zwar sei Kritik an Israels Politik selbstverständlich zulässig, doch erfolge diese manchmal "als antisemitischer Reflex", sagt Shicoff im "profil"-Interview. "Man kann Israel nicht mit den Nazis vergleichen. Doch das geschieht."
Weiters setzt sich Shicoff gegen das Verbot der Opern Richard Wagners in Israel ein: "Ein Staat muss Zeichen setzen, dass er eine offene Gesellschaft will. Jene Menschen, die von Wagners Musik verletzt werden, können dann selbst entscheiden, nicht ins Opernhaus zu gehen."
Das ganze Interview lesen Sie im neuen "profil"!
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