Bagdad: Raketenangriff fordert mindestens drei Tote
- Insassen eines Autos getötet - Zwei Verletzte
- Zorn auf US-Truppen wächst: "Amerika ist der Feind Gottes"
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Bei einem Raketenangriff in Bagdad sind am Donnerstag nach Polizeiangaben mindestens drei Menschen getötet worden. Die Rakete sei in einer Straße in der Nähe eines Fernsprechamtes eingeschlagen und habe die Insassen eines Autos getötet. Über die Hintergründe der Tat war zunächst nichts bekannt.
Erst am Mittwoch war eine Bombe bei einem Fernsprechamt explodiert. Dies hatte die Vermutung ausgelöst, die Kommunikationseinrichtungen des Landes könnten in das Visier der Gegner der US-geführten Besatzungstruppen geraten.
"Drei wurden getötet und zwei verletzt", sagte ein Polizist. Nach Polizeiangaben schlitterte die Rakete über den Boden und traf anschließend das Fahrzeug. Um den Wagen versammelte sich anschließend eine Menschenmenge. "Amerika ist der Feind Gottes", riefen einige.
Im Irak sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Anschläge verübt worden. Bei den Angriffen kamen neben Besatzungssoldaten auch zahlreiche Zivilisten ums Leben. Am Dienstag waren bei Anschlägen auf Schiiten in Bagdad und Kerbala mehr als 150 Menschen getötet worden. Die USA machen für die Anschläge Anhänger des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein und ausländische Moslemextremisten verantwortlich. (apa)
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