Homo-Ehe: Jetzt auch in Oregon möglich!
- Hunderte Homosexuelle ließen sich bisher trauen
- In N.Y. ist Trauung weiter nicht möglich
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Der Streit um die so genannte Homo-Ehe zieht in den USA immer weitere Kreise. Hunderte Homosexuelle ließen sich am Mittwoch im US-Staat Oregon trauen. Zuvor hatten die örtlichen Behörden erklärt, Trauscheine für lesbische und schwule Paare seien mit dem Recht des Staates vereinbar. In New York dagegen warteten am Donnerstag Dutzende gleichgeschlechtliche Paare vergeblich vor dem Standesamt.
Der Justizminister des Staates New York, Eliot Spitzer, erklärte die Ehe von Homosexuellen für gesetzeswidrig. Die Standesbeamten waren deshalb angewiesen, solche Trauungen auf keinen Fall durchzuführen. Er persönlich würde jedoch eine Gesetzesänderung begrüßen, sagte Spitzer.
Die Entscheidung des regionalen Justizministers schwächte Beobachtern zufolge die Position des Bürgermeisters der Gemeinde New Paltz, Jason West, weiter. Der 26-jährige Politiker der Grünen Partei hatte seit vergangenem Freitag 25 gleichgeschlechtliche Paare getraut und musste sich dafür am Mittwoch vor Gericht verantworten. Ihm droht nunmehr eine Gefängnisstrafe.
Massachusetts wird im Mai wahrscheinlich der erste Staat in den USA sein, der die Homosexuellen-Ehe offiziell zulässt. Das dortige Oberste Gericht hatte ein Verbot der Trauung gleichgeschlechtlicher Paare für verfassungswidrig erklärt. US-Präsident Bush setzt sich indessen für einen Verfassungszusatz zum Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen ein. (apa)
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