US-Präsidentenwahl: Bush wirft Kerry Konzeptlosigkeit vor
- "Mein Gegner hat nicht viel an Strategien angeboten"
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US-Präsident Bush hat seinen Herausforderer bei den Präsidentenwahlen, John Kerry, massiv angegriffen und ihm Konzeptionslosigkeit vorgeworfen. "Mein Gegner hat nicht viel an Strategien angeboten, wie der Krieg gegen den Terrorismus gewonnen werden kann oder was die Stärkung des Wirtschaftswachstums angeht", sagte Bush in seinen ersten direkten Angriffen auf Kerry.
"Leeres Gerede über Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Isolation bringen niemandem einen neuen Job." Bisher habe er von Kerry nur altbekannte parteipolitische Verbitterungen gehört. Kerry habe während zwei Jahrzehnten im Kongress zu wichtigen Themen nur geschwafelt. Zudem könnte Kerry die Steuersenkungen zur Ankurbelung der Wirtschaft rückgängig machen. "Ich habe Neuigkeiten für die Leute in Washington: Amerika hat diese Art des Denkens überwunden, wir kehren nicht um", sagte Bush.
Rund acht Monate vor dem Wahltag wurden am Mittwoch auch die ersten Fernsehspots ausgestrahlt, mit denen Bush für seine Wiederwahl wirbt. Darin wird Bush als krisenerprobter Präsident dargestellt, der das Land in schwierigen Zeiten mit sicherer Hand geführt habe. Zu sehen sind Bilder des zerstörten World Trade Centers in New York nach den Anschlägen am 11. September 2001. Insgesamt stehen Bush 100 Millionen Dollar für seinen Wahlkampf zur Verfügung.
(apa)
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