Kärnten-Wahl: Haider rät Bundes-FPÖ, ordentlich zu arbeiten
- Kärntner LH: Und eine bürgernahe Politik zu vertreten sowie das Ohr am Volk zu haben
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Soll Jörg Haider wieder FPÖ-Chef werden?
Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider, der am Wahlsonntag als Sieger des Urnengangs in Kärnten hervorging, sagte Sonntag Abend in der "ZiB 2", die Bundes-FPÖ "muss sehen, dass es nicht darum geht, über personelle Fragen zu spekulieren". Das Kärntner Beispiel zeige, "wenn ordentlich gearbeitet wird", wenn eine bürgernahe Politik vertreten werde, wenn man das Ohr am Volk habe, dann "bleibt der Erfolg nicht aus". Das gelte es auch in der Bundespolitik umzusetzen.
Haider räumte aber ein, dass sich viele Dinge bereits gebessert hätten. Und: Sein Erfolg und der seiner Wahlbewegung sei es auch gewesen, sich im Unterschied der VP Kärnten nie von der Bundespolitik distanziert zu haben. Dort, wo Sanierungsbedarf bestanden habe, habe man nachgebessert. Die Steuerpolitik habe man "ordentlich verkauft". Und das würden die Leute erwarten. In Wien Politik zu machen und sich in Kärnten davon zu distanzieren, "das wird auf Dauer unglaubwürdig".
Auf die Frage, ob er eine mögliche Unterstützung für Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler als Kandidat bei der Bundespräsidenten-Wahl am 25. April als Druckmittel in Sachen Koalitionsbildung in Kärnten nutzen werde, meinte Haider, das sei "sehr weit hergeholt". In Kärnten werde die Politik mit und ohne Fiedler geregelt werden, "wir werden uns das in Kärnten schon selber ausreden". (apa)
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