VP-Pleiten: Schüssel ist nicht erfreut, "aber das Leben geht weiter"
- Kanzler sieht Bundespolitik nicht ausschlaggebend für Niederlagen
·2 ÖVP-Pleiten
Was bedeutet das für Bundespolitik?
·DIE BILDER
Die Sieger und die Verlierer der Wahl
·SCHREIBEN SIE!
Denkzettel-Wahl für Schüssel-Politik?
·Die Reaktionen
Schüssel deutet Veränderungen an!
·MITSTIMMEN bei der Online-Umfrage
Soll Jörg Haider wieder FPÖ-Chef werden?
·Gabis Sieg
Salzburg-Ergebnis: VP stürzt ab!
·Haiders Sieg
Ergebnisse der Kärnten-Wahl
"Natürlich sind wir nicht erfreut, sondern enttäuscht, aber das Leben geht weiter", kommentiert Bundeskanzler Wolfgang Schüssel die Wahl-Niederlagen seiner Partei in Salzburg und Kärnten. Auf die Bundespolitik führt er diese nicht zurück, hier setzt Schüssel langfristig auf einen Trend zum Positiven.
"Es hat eine Polarisierung stattgefunden - man wusste, vielleicht bekommt Kärnten einen sozialdemokratischen Landeshauptmann, doch den wollte die Mehrheit, weil sie ihn ja von früher gekannt hat, nicht", so Schüssel über die Ursachen der Niederlagen. "Und genau zwischen den beiden Blöcken FPÖ und SPÖ ist die ÖVP durchgefallen." Zu Salzburg meinte der Kanzler: "Dort ist uns die Polarisierung nicht gelungen. Die Salzburger fürchteten sich eben nicht vor einer sozialdemokratischen Landeshauptfrau, und die Leistungen der Salzburger ÖVP sind zu kurz gekommen".
Gefragt nach den Auswirkungen der Bundespolitik auf die Landtagswahlen, sagte Schüssel: "Die Pensionsreform wurde ja mehrheitlich akzeptiert. Und auf Bundesebene müssen wir versuchen, richtige, gute Politik zu machen. Das heißt, notwendige Reformen auch erklären". Außerdem habe er sich auch bei guten Wahlergebnissen für die ÖVP in den Ländern gesagt, "dass es sich um eine Länderwahl gehandelt hat. Jetzt bei schlechten - sage ich das Gleiche. Das war eben keine Bundeswahl." Und weiter: "Langfristig werden sich Maßnahmen wie die Steuerreform positiv auswirken. Da müssen und werden wir ganz konsequent drauf bleiben", so Schüssel. (apa)
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
Präsidentenwahl in Serbien09:39
Traum von GroßserbienNeuer Präsident Nikolic kann sich nicht von nationalistischen Ideen lösen
