Blauer Triumph: Haider bietet SP und VP Zusammenarbeit
- "Im Interesse des Landes" - Wer macht Haider zum Landeshauptmann?
- Online-Umfrage: Soll Haider wieder die FPÖ übernehmen?
·Gusenbauer
Haider hat Anspruch auf LH!
·Vorzugsstimme
Haider hat auch hier die Nase vorn
·MITSTIMMEN bei der Online-Umfrage
Soll Jörg Haider wieder FPÖ-Chef werden?
·FP-Strache
Haider-Comeback kein Thema!
·Die Reaktionen
Schüssel deutet Veränderungen an!
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Denkzettel-Wahl für Schüssel-Politik?
·Blaue Zukunft
"Weitere Aufgaben" für LH Haider?
Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider hat am Montag SPÖ und ÖVP angeboten, künftig in allen wesentlichen Fragen "im Interesse des Landes und seiner Bevölkerung zusammen zu arbeiten". Deswegen sollten so rasch wie möglich klare Verhältnisse im Hinblick auf die Regierungsbildung und die Wahl des Landeshauptmannes erfolgen, sagte Haider.
"Ich habe Parteiobmann Martin Strutz ersucht, unverzüglich mit den anderen Parteien Gespräche aufzunehmen", sagte Haider. Die Bevölkerung habe nämlich nach dem wochenlangen Wahlkampf das Recht, dass so rasch wie möglich klare Verhältnisse geschaffen würden. Haider: "Meiner Partei und mir wurde am Sonntag eindrucksvoll das Vertrauen ausgesprochen und dafür werde ich mich in den kommenden fünf Jahren mit dem Einsatz all meiner Kräfte bedanken".
Haider rechnet mit SP-Unterstützung
Jörg Haider rechnet bei seiner Wiederwahl zum Landeshauptmann von Kärnten mit einer Unterstützung seitens der Sozialdemokraten.
Eine Unterstützung seitens der SPÖ könnte es aus der Sicht des FPÖ-Spitzenkandidaten in jener Form geben, welche ihm bereits 1999 die Wahl zum Landeshauptmann ermöglicht hatte: Damals war die ÖVP aus dem Plenum ausgezogen, womit die Stimmen der freiheitlichen Abgeordneten für die erforderliche einfache Mehrheit ausreichten.
Bei der ÖVP wiederum ist Haider überzeugt, dass sie zur Einsicht zurückkehren werde, dass "der Weg, mich auszugrenzen, nichts gebracht hat".
Haider versicherte, er werde die vollen fünf Jahre Landeshauptmann bleiben. "Dann bin ich insgesamt zwölf Jahre Landeshauptmann, zehn davon ununterbrochen", sagte er. "Da kann man schon viel bewegen. Schließlich will ich Kärnten das zurückgeben, was man mir gegeben hat." (apa, red)
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