Kärnten-Wahl: Haider will Landeshauptmann werden
- Ambrozy: Werden als Nummer zwei keinen Anspruch stellen
- Haupt: "Haider ist logischer neuer Landeshauptmann"
·Haider-Triumph
FP bietet SP und VP Zusammenarbeit
·Haiders Sieg
Ergebnisse der Kärnten-Wahl
·DIE BILDER
Die Sieger und die Verlierer der Wahl
·Die Reaktionen
Schüssel deutet Veränderungen an!
·Wahl-Analyse
Kärnten: VP verhalf der FP zum Sieg
·Diskussion
ÖVP-Absturz - was ist da passiert?
·MITSTIMMEN bei der Online-Umfrage
Soll Jörg Haider wieder FPÖ-Chef werden?
FPÖ-Spitzenkandidat Jörg Haider reklamierte Sonntag am frühen Abend die Funktion des Landeshauptmannes für sich. "Die Bevölkerung ist auf unsere Vorstellungen eingegangen, dafür möchte ich mich bedanken", sagte er in einer ersten Reaktion zum Ergebnis der Landtagswahl. Weil Kärnten ein "urdemokratisches Land" sei, werde es sicher möglich sein, das "eindeutige Ergebnis zu akzeptieren".
Haider kündigte an, dass die FPÖ als stimmenstärkste Partei zu Gesprächen über den künftigen Landeshauptmann einladen werde. Zur Wahl selbst meinte er: "Die Aufholjagd hat mich sehr berührt. Wir sind von einer sehr schwierigen Situation aus gestartet, lagen wir doch um mehr als zehn Prozent zurück. Ich bin sehr glücklich."
SPÖ-Spitzenkandidat Peter Ambrozy kündigte an, dass seine Partei als Nummer zwei keinen Anspruch auf den Landeshauptmann erheben werde. "Wir werden das Wahlergebnis analysieren und dann eine Entscheidung treffen, die Kärnten und seine Bevölkerung zum Inhalt hat."
Für Scheucher stellt sich LH-Frage nicht
ÖVP-Spitzenkandidatin Elisabeth Scheucher sprach von einem "erschütternden Ergebnis, das steht außer Frage." Bei dieser Wahl habe sich alles um die Landeshauptmann-Frage gedreht, "da sind wir unter die Räder gekommen". Die Frage nach dem künftigen Landeshauptmann stelle sich für die Volkspartei nicht. Scheucher: "Jetzt sind die Großen am Zug und nicht wir." (APA/Red.)
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