Sonntag, 7. März 2004

Salzburg-Wahl: Salzburgs Bürgermeister Schaden erreichte Absolute

  • Schaden: "Mit der Macht behutsam umgehen"
  • Kandidaten von ÖVP, FPÖ und Bürgerliste enttäuscht

Der amtierende SPÖ-Bürgermeister Heinz Schaden konnte in der Stadt Salzburg die absolute Mehrheit erreichen. Nach dem vorläufigen Gesamtergebnis um 18 Uhr kam Schaden auf 51,96 Prozent (plus 19,42 Prozentpunkte). Er erreichte damit sein Wahlziel, nämlich Bürgermeister zu werden, ohne sich zwei Wochen später in eine Stichwahl stürzen zu müssen. In einer ersten Stellungnahme erklärte Schaden, er werde sorgsam mit der Macht umgehen.

Enttäuscht zeigten sich Vizebürgermeister Karl Golleger (ÖVP), der 25,98 Prozent erreichte und damit einen Verlust von 3,47 Prozentpunkten hinnehmen musste. Die freiheitliche Spitzenkandidatin Doris Tazl kam auf 8,4 Prozent und verzeichnete einen Verlust von 6,56 Prozentpunkten. Johann Padutsch von der Bürgerliste (das sind die Grünen in der Stadt Salzburg), erhielt 13,65 Prozent (minus 4,77).

Von 99.800 Stimmberechtigten gaben 64,8 Prozent ihre Stimme ab (64.676 Stimmen, davon 62.211 gültig und 2.356 ungültig). Die Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl war um 4,34 Prozent höher als bei der Bürgermeisterwahl 1999. (apa)

7.3.2004 18:17