Sonntag, 7. März 2004

Kärntner stürmten zu den Urnen: 82% Wahlbeteiligung!

  • Jetzt beginnt das Warten auf Ergebnisse. PLUS BILDER: Burgstaller & Co. beim Wählen!

Nach einer eher schleppenden Wahlbeteiligung am Vormittag, dürften in Kärnten doch über 82 Prozent der Bürger der Stimmabgabe nachgekommen sein. Anfangs wurde befürchtet, dass der neuerliche Wintereinbruch viele Wählerinnen und Wähler vom Weg zur Urne abhalten würde. Die Wahlbeteiligung von 81% aus dem Jahre 1999 dürfte doch übertroffen werden.

"Bisher sind nur Hundebesitzer und Jogger gekommen", sagte etwa der Wahlleiter des Sprengels 931 im Klagenfurter Stadtteil Feschnig gegen 10.00 Uhr zur APA. Konkret hätten in den rund drei Stunden seit Öffnung des Wahllokals nur knapp 100 Personen ihre Stimmen abgegeben. "Vielleicht wird es nach dem Kirchgang besser", meinte der Wahlleiter.

Nicht so trist sah es hingegen im Sprengel 1235 in der Mozartstraße aus, wo ÖVP-Spitzenkandidatin Elisabeth Scheucher zur Urne ging. Der dortige Wahlleiter bezeichnete den Zustrom als einigermaßen rege.

Der Chef der Landeswahlbehörde, Herbert Hauptmann, ging davon aus, dass die Wahlbeteiligung wegen der Wetterverhältnisse am Vormittag "extrem dünn" sein könnte, aber im Laufe des Tages doch deutlich ansteigen sollte. Vermutlich werde sie aber wegen des Schneefalls in ganz Kärnten etwas niedriger sein als zuletzt. "Ich gehe von 75 Prozent aufwärts aus", sagte er gegenüber der APA. Darunter werde sie mit ziemlicher Sicherheit nicht liegen.

Zwischenfälle gab es bis zum späteren Vormittag keine. Man habe am Morgen befürchtet, dass Wähler in entlegenen Regionen des Landes auf Grund des Schneefalls am Urnengang behindert werden könnten, doch seien keine derartigen Meldungen bei der Hauptwahlbehörde eingelangt, sagte Hauptmann.

Die scherzhaft gemeinte Frage, ob der Vollmond vom Vortag einen Einfluss auf das Wahlverhalten der Kärntnerinnen und Kärntner haben würde, konnte der Wahlabteilungsleiter hingegen nicht beantworten.

(apa/red)

7.3.2004 12:53