Sonntag, 7. März 2004

Tirol-Wahl: Stichwahlen in Kitzbühel und Reutte

  • SPÖ verteidigt Landeck und Imst
  • Totalabsturz der FPÖ in Hall

In Kitzbühel kommt es in 14 Tagen zu der erwarteten Stichwahl zwischen dem aus der FPÖ ausgetretenen Bürgermeister Horst Wendling und dem VP-Kandidaten Klaus Winkler. In Landeck und Imst konnten die SP-Bürgermeister ihre Positionen verteidigen. In Absam bei Innsbruck setzte sich der SP-Kandidat Arno Guggenbichler überraschend durch. Dort stellt die SPÖ erstmals den Ortschef.

In Kitzbühel waren fünf Bürgermeisterkandidaten angetreten, Skilegende Toni Sailer hatte seine ursprüngliche Bewerbung dann wieder zurückgezogen. Wendling kam auf 30,8 Prozent, Winkler auf 38,3 Prozent.

In der Heimatgemeinde von FP-Landesparteiobmann Willi Tilg, in Hall bei Innsbruck, gab es einen Totalabsturz der Freiheitlichen. Sie erreichten dort kein Mandat mehr. VP-Bürgermeister Leo Vonmetz muss sich dort in 14 Tagen einer Stichwahl stellen.

Auch in Reutte kommt es zu einer Stichwahl. Dort erreichte SP-Bürgermeister Helmut Wiesenegg 48 Prozent. Sein heftigster Widersacher, der frühere SP-LAbg. Günter Bußjäger kam nur auf Platz Drei. Wiesenegg muss sich dem VP-Kandidaten August Ihrenberger (33,9 Prozent) stellen. (apa)

7.3.2004 18:56