Donnerstag, 4. März 2004

"Eisbub" geht´s besser: Christopher machte 1. Schritte!

  • Arzt wagt noch keine Prognose über Folgeschäden

Erfreuliche Entwicklung im Fall der Brüder, die am 31. Jänner in Wien ins Eis eingebrochen waren: Auch der ältere Bub Christopher (9) konnte am 5. März das Bett verlassen und erste Schritte machen, sagte Univ.-Prof. Dr. Arnold Pollak vom AKH zur APA. Eine Prognose wagte er jedoch nicht.

Eine Magnetresonanzuntersuchung beim neunjährigen Christopher habe zwar ein gutes Ergebnis gebracht, daraus wolle er allerdings noch keine Schlüsse ziehen, erklärte Pollak. Schäden im Hirngewebe, die in Folge von langem Sauerstoffmangel normalerweise diagnostiziert würden, seien bei ihm "erstaunlicherweise" nicht festgestellt worden. Das Ergebnis "gibt uns Anlass zur Hoffnung", sei jedoch nur "ein Befund", stellte der Arzt klar. Für eine Prognose sei es noch zu früh: "So voraussehen kann das kein Mensch."

Christopher mache "von Tag zu Tag Fortschritte", sei bereits ansprechbar und habe das Bett verlassen können und sei heraußen gesessen. Selbst sprechen könne er allerdings nicht. Für eine vollständige Genesung werde "sicher eine lange Rehabilitation" nötig, schätzte der Mediziner. (apa/red)

4.3.2004 18:58