SPÖ für zweisprachigen Unterricht ab erster Klasse
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Gehrer gegen Gusenbauer-Idee
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Grüne loben SP- Chef Gusenbauer
SPÖ-Chef Gusenbauer hat den bilingualen Unterricht ab der ersten Klasse Volksschule angeregt. "In einem erweiterten Europa ist das eine Notwendigkeit". Der durchgängige zweisprachige Unterricht müsse nicht unbedingt in Deutsch und Englisch erfolgen, es könnte auch eine andere Sprache zum Zug kommen, so Gusenbauer.
Wissen sei nicht nur ein persönliches Gut, sondern ein ökonomisches. Der Wohlstand in Österreich stehe und falle mit dem Bildungsniveau seiner Bevölkerung. Niemand wolle, dass "unsere Kinder in Zukunft Hilfsdienste in anderen europäischen Ländern leisten".
Zuvor hatte Gusenbauer seine Forderungen nach einer verbalen Beurteilung statt Noten in den ersten vier Schulstufen und einer Abschaffung des Sitzenbleibens in der Unterstufe bekräftigt. In Ländern mit verbaler Leistungsbeurteilung würden die Schüler im Durchschnitt bessere Leistungen erbringen.
(apa)
