Donnerstag, 26. Februar 2004

AUA und Flughafen Wien: Einigung über Gebührensenkungen

  • Vienna Airport will bis 2007 um 15 Prozent billiger sein
  • 20 bis 30 Mio. Euro Kostensenkung für Fluggesellschaften

Die Austrian Airlines (AUA) und der Flughafen Wien-Schwechat haben sich im lange schwelenden Gebührenstreit nun grundsätzlich geeinigt: Bis 2007 will der Flughafen Wien seine Wettbewerbsposition gegenüber umliegenden Konkurrenzflughäfen - Frankfurt, München, Prag, Budapest, Zürich und Mailand - um 15 Prozent verbessern.

Bis 2007 soll der Flughafen einen Betrag von insgesamt 20 bis 30 Mio. Euro (Basis 2004) an alle Fluggesellschaften weitergeben. Größter Nutznießer dieser Maßnahme wird die Austrian Airlines-Gruppe als größter Kunde mit 60 Prozent Marktanteil sein. Arbeitsgruppen sollen jetzt die Einzelheiten erarbeiten.

Flughafen-Vorstand Herbert Kaufmann spricht in einer ersten Stellungnahme von einem "Meilenstein in der Beziehung mit den Fluggesellschaften", insbesondere mit der Austrian-Gruppe. Damit werde ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Flughafen Wien und der gesamten Ostregion Österreichs abzusichern und laufend zu verbessern.

"In Summe kommt es zu einer deutlichen Kostensenkung", stellt auch AUA-Finanzvorstand Thomas Kleibl fest. Damit gebe es jetzt "gute Voraussetzungen, um den offensiven Ausbau unseres Verkehrssystems weiter fortzusetzen", kündigte AUA-Marketingvorstand Josef Burger an.
(APA, Red.)

26.2.2004 14:21