Mittwoch, 25. Februar 2004

Mostar, Herzegowina: Heute Internationale Investoren-Konferenz

  • Rund 2.000 Teilnehmer aus mehr als 50 Staaten erwartet
  • Auch drei österreichische Banken unter den Interessenten

In der herzegowinischen Hauptstadt Mostar findet heute die erste internationale Investorenkonferenz in Bosnien-Herzegowina seit dem Kriegsende im Jahr 1995 statt. Zu dem zweitägigen Treffen wurden etwa 2.000 Teilnehmer aus mehr als 50 Staaten erwartet. Darunter sind die Staatschefs der zwei benachbarten Staaten, Svetozar Marovic aus Serbien-Montenegro und Stjepan Mesic aus Kroatien.

Bosnien-Herzegowina will den potenziellen Investoren die aktuelle Situation bei Investitionen, den gesetzlichen Rahmen, aber auch ganz konkrete Investitionsprojekte präsentieren.

Das zweitägige Investorentreffen in Mostar wurde vom Staatspräsidium, der Weltbank, der US-Agentur für Wiederaufbau und Entwicklung (USAISD), der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), der Europäischen Investitionsbank (EIB) sowie dem Büro des Hohen Repräsentanten in Bosnien-Herzegowina gemeinsam vorbereitet. Für die Sicherheit der Teilnehmer werden neben der lokalen Polizei auch EU-Polizeikräfte sorgen.

Vertreter der gesamtstaatlichen Behörden sowie der beiden Landesteile, der bosniakisch-kroatischen Föderation und der Republika Srpska, gehen davon aus, dass im Lauf der Konferenz auch mehrere ganz konkrete Investitionsvorhaben in den Bereichen Energiewirtschaft, Kommunikation, Lebensmittelproduktion und Tourismus unterzeichnet werden.

Drei österreichische Banken
Unter den zehn wichtigsten Investorenfirmen befinden sich drei österreichische Banken - die Hypo-Alpe-Bank, die Österreichische Volksbank und die Raiffeisen Bank.
(apa, red)

25.2.2004 14:28

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