Japan: Kartellwächter durchsuchen Microsoft-Zentrale
- Wegen Knebelverträgen gegen japanische Firmen
Der US-Software-Konzern Microsoft hat Ärger mit den Kartellwächtern in Japan. Am Donnerstag wurde die Zentrale des Unternehmens in Tokio durchsucht - auf Antrag der staatlichen Wettbewerbskommission. Grund sei der Verdacht, dass Microsoft Computerbauer zu Knebelverträgen gezwungen habe.
Demnach mussten Firmen auf Klagen gegen Microsoft wegen Patentverletzungen verzichten, um das Betriebssystem Windows auf ihren Rechnern vorinstallieren zu dürfen. Betroffen seien unter anderem die japanischen Computerhersteller NEC, Fujitsu, Matsushita, Hitachi und Sony. Ein Microsoft-Sprecher in Tokio bestätigte die Razzia, wollte sich aber nicht zu den Vorwürfen äußern.
(apa, red)
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