Bregenz - Rapid: Freundlicher Lawaree-Empfang und gerechte Punkteteilung
- Hicke mit belgischer Neuerwerbung hoch zufrieden
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·Gerechtes 1:1
Ein Punkt für Rapid in Bregenz
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Axel Lawaree stand am Sonntag zum letzten Mal in diese Saison im Casino-Stadion von Bregenz im Mittelpunkt. Der Torjäger, im Winter von Bregenz zum SK Rapid gewechselt, lief ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub erstmals in der T-Mobile Fußball-Bundesliga für seinen neuen Verein ein. Der Belgier blieb zwar beim 1:1 (1:1) im Abschluss ohne Glück, erhielt von Rapid-Trainer Josef Hickersberger aber dennoch viel Lob. "Ich war mit Axel Lawaree hoch zufrieden", erklärte Hickersberger.
Lawaree war von Klub und Fans ein überaus freundlicher Empfang bereitet worden. Blumen und ein Geschenk vom ehemaligen Mitspieler Ralph Geiger bzw. SW-Präsident Hans Grill und ein Transparent (Danke Axel, du bleibst unvergessen) waren die Abschiedspräsente für den Torjäger. Im Spiel gab's aber keine Geschenke der Bregenzer, die dem Rekordmeister mit einer starken Leistung einen Punkt abknöpften.
48 Meisterschaftstore für Bregenz
"Ein Punkt auswärts ist besser als keiner daheim. Aber angesichts des Matchballs kurz vor Schluss trauere ich ein wenig zwei Punkten nach", meinte Hickersberger, dessen Team mit einem Sieg zum Stadtrivalen Austria (0:1-Pleite gegen Pasching) aufgeschlossen hätte. Doch vor allem Lawaree, der für Bregenz 48 Meisterschaftstore erzielt hat, stand im Abschluss diesmal nicht das Glück zur Seite. "Er hat sich gut ins Mannschaftsspiel eingefügt, seine Tore werden noch kommen. Er ist zu Chancen gekommen und hat einmal leider nur die Stange getroffen", war der Rapid-Trainer aber keineswegs unzufrieden.
Vorarlberg-Aufenthalt verlängert
Lawaree selbst gab sich sehr selbstkritisch. "Das war leider nicht mein Tag, denn ich hatte drei Chancen auf ein Tor. Ich bin nicht ganz zufrieden, weil wir nicht drei Punkte geholt haben. Aber ein Punkt in Bregenz ist nicht so schlecht. Es braucht noch, bis ich mich mit meinen Mitspielern perfekt verstehe", sagte der Belgier, dem Hickersberger eine besondere Freude machte. Lawaree, der direkt vom Bregenz-Trainingslager ins Rapid-Camp gereist war und seine Familie nur kurz gesehen hat, durfte seinen Vorarlberg-Aufenthalt verlängern und muss erst am Mittwoch in Wien erscheinen. "Das ist sensationell vom Trainer."
Ausgleich nach umstrittener Entscheidung
Bei SW Bregenz herrschte nach dem Spiel eins nach Lawaree Zufriedenheit. Trainer Regi van Acker freute Ergebnis und Leistung, zudem meldeten sich Klausz und Aslan nach Verletzungspausen wieder fit. Lediglich der Ausgleichstreffer von Steffen Hofmann, der mit einem direkt verwandelten Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Führung von Berchtold (11.) egalisierte, sorgte für ein bisschen Unmut, weil dem Freistoß eine umstrittene Entscheidung nach einem Zweikampf vorausgegangen war.
(apa/red)
