1. Damen-Slalom in Levi: Heimsieg für Finnin Poutiainen
- Görgl mit starker Leistung auf Rang 2, Deutsche Riesch 3.
- Pärson nur Vierte aber Weltcup-Führung auf Götschl ausgebaut
·Das Ergebnis
1. Damen-Slalom im finnischen Levi
·RTL/Aare
Heimsieg für Pärson, Görgl 3.
·Bravo Renate!
Götschl gewinnt Super G in Aare
·Weltcup-Krimi
Die Rennen beim Finale in Sestriere
·Der Weltcup - die Saison 2003/04
Alle Tabellen & Stände im Überblick
·ABSTIMMEN!!!
Wer holt sich den Gesamt-Weltcup?
·Die Siegerinnen
Alle Stockerlplätze der Damen 2003/04
·Die Sieger
Alle Stockerlplätze der Herren 2003/04
·Bravo Hermann Maier & Co.!
Gratulieren Sie hier unseren Ski-Stars!
Nach Kalle Palander hat Finnland seit gestern auch eine weibliche Siegerin im alpinen Ski-Weltcup. Lokalmatadorin Tanja Poutiainen feierte im Slalom von Levi vor der Österreicherin Elisabeth Görgl ihren ersten Weltcupsieg und sorgte so aus finnischer Sicht für einen Skihistorischen Tag. Görgl verpasste ihren ersten Sieg um nur 0,18 Sekunden und verwies ihrerseits das deutsche Riesentalent Maria Riesch auf Platz drei. Die bisherige Saison-Dominatorin Anja Pärson wurde nur Vierte.
Obwohl die sechsfache Slalom-Saisonsiegerin Pärson damit in dieser Disziplin ihr schlechtestes Ergebnis ablieferte und erstmals nicht auf das Podest fuhr, baute die Schwedin ihre Führung in der Gesamtwertung auf Renate Götschl auf 173 Punkte aus. Die grippekranke Steirerin konnte sich trotz ihres Spezialtrainings nicht für den zweiten Durchgang qualifizierten. "Die Verhältnisse kamen mir nicht entgegen. Es war steil, eisig und drehend, da fehlt mir die Übung", sagte Götschl ohne Seitenblick auf den Weltcup. Dort kann Pärson am Sonntag im zweiten Slalom wohl schon alles klar machen.
Ohne die verletzte Hosp war es Görgl zu verdanken, dass der erste von zwei Slaloms in Lappland für die sechsköpfige ÖSV-Rumpftruppe nicht zu einem Debakel wurde. Nur sie und Sabine Egger (19.) schafften die Qualifikation. Michaela Kirchgasser schied aus, Götschl, Carina Raich sowie Marlies Schild, die bei ihrem Comeback-Rennen nach einem Fahrfehler viel Zeit verlor, waren zu langsam.
Die Schlagzeilen gehörten daher Poutiainen, Görgl und Riesch. Poutiainen, weil sie mit Startnummer eins ihren Heimvorteil in Levi perfekt ausspielte und im finnischen Trainingszentrum erstmals ganz oben stand. Und "Wunderkind" Riesch unterstrich einmal mehr, dass sie die kommende Weltcupsiegerin ist. Vier Wochen nach ihren beiden Speed-Siegen in Haus/Ennstal fuhr sie erstmals auch im Slalom auf das Podest, bisher war Rang 13 ihr bestes Ergebnis gewesen.
Das personifizierte Selbstbewusstsein ist nach zwei perfekten Trainingswochen Elisabeth Görgl. Die in Innsbruck lebende Steirerin nahm in beiden Läufen volles Risiko und fuhr mit Bestzeit im zweiten Durchgang noch von vier auf zwei. "Ich weiß, ich kann noch mehr", machte sie dennoch klar, dass ihr Platz zwei zu wenig ist. "Vielleicht lache ich ja schon am Sonntag von ganz oben herunter", sagte "Lizz". Der Sieg von Poutiainen sei eine tolle Sache, "ein finnischer Heimsieg ist doch super", so Görgl.
(apa/red)
