Ski-Weltcup: Matchball für Pärson - Schwedin kann schon alles klar machen
- Bei Herren beginnt in Kranjska Gora Vierkampf um Große Kristallkugel
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·RTL/Aare
Heimsieg für Pärson, Görgl 3.
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Götschl gewinnt Super G in Aare
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Die Rennen beim Finale in Sestriere
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Während die Alpin-Herren mit einem rennfreien Wochenende für den großen Weltcup-Showdown rüsteten, ist bei den Damen vermutlich bereits die Vorentscheidung gefallen. Anja Pärson hat in Aare auf den Super-G-Sieg von Renate Götschl mit Platz eins im Riesentorlauf und dem zehnten Saisonsieg gekontert
Bei 123 Punkten Vorsprung auf die Österreicherin kann wohl nur noch ein "Umfaller" der Schwedin bei den Slaloms am Wochenende in Finnland verhindern, dass sie nicht schon als Weltcupsiegerin zum Finale in Sestriere (10.-14. März) kommt. Bei den Damen stehen vor dem Finale nur noch die beiden Slaloms in Levy an und wenn Pärson dort fährt wie bisher - sie hat von sieben Slaloms sechs gewonnen, war ein Mal Zweite - wird sie am Polarkreis wohl den Matchball versenken.
Umfaller von Pärson notwendig
Götschl kämpft zwar weiter und wird beide Slaloms bestreiten, "sie wird dort aber wohl nicht allzu viele Punkte machen", ist auch Damenchef Herbert Mandl klar. "Im Prinzip müsste Pärson in Levy zumindest einmal umfallen, um die Chance am Leben zu erhalten", so Mandl. Auch Marlies Schild, die nach ihrer Knie-Arthroskopie in Finnland zum Weltcup zurück kehrt, wird dort Götschl keine große Hilfe mehr sein.
Vierkampf bei den Herren
Bei den Herren wird dagegen ein äußerst spannendes Finale erwartet. Am Wochenende startet in Kranjska Gora der Vierkampf zwischen Hermann Maier, Benni Raich, Bode Miller und Stephan Eberharter in die entscheidende Phase. Die rennfreie Pause wurde gut genützt, Maier und Eberharter verzichteten sogar auf Schneetraining, stattdessen gab es Regeneration und Kondi-Training.
Spannend bis zum Schluss
Wer am Ende den längeren Atem hat, wird sich aber wohl erst in Sestriere zeigen. "Es kann durchaus sein, dass erst am letzten Sonntag im Slalom die Entscheidung fällt", so Giger zum Weltcup- Thriller. "Wir haben zwei Routiniers, die locker an die Sache heran gehen können, weil sie den Weltcup schon gewonnen und heuer Teilziele schon erreicht haben. Dazu einen unbekümmerten Raich", so Giger. Der 69 Punkte hinter Maier auf Platz zwei liegende Pitztaler wird nun alle restlichen acht Rennen bestreiten.
(apa)
