Skispringen: ÖSV ohne Widhölzl und Lepistö zum Weltcup in USA
- Cheftrainer nur noch in Skandinavien dabei - Höllwarth hat Rücktrittsgedanken
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Der scheidende Cheftrainer der österreichischen Skispringer, Hannu Lepistö, hat Gerüchte bestätigt, wonach Martin Höllwarth offenbar über ein Karriere-Ende nach dieser Saison nachdenkt. "Wir haben darüber gesprochen. Es wird wohl auch davon abhängen, wer neuer Cheftrainer wird", sagte der 57-jährige Finne. Ähnliches gelte im Übrigen auch für Andreas Goldberger.
Lepistö war am Dienstag auch nicht bei der Abreise des ÖSV- Skisprung-Teams zu den zwei Weltcup-Bewerben am Wochenende nach Salt Lake City dabei. Der scheidende Cheftrainer weilte bereits in Finnland. Er wird nur noch nach Österreich zurück kehren, um Formalitäten zu erledigen. "Es war schon eine gute Erfahrung", blickt Lepistö zurück. "Und meine Tätigkeit war von Anfang an als Zweijahres-Projekt angelegt."
Auch Andreas Widhölzl macht die Übersee-Reise nicht mit. Der Tiroler, der in der laufenden Saison bereits ein Mal eine Auszeit vom Weltcup genommen hatte, will sich gezielt auf die Skandinavien- Tournee vorbereiten. Co-Trainer Stefan Horngacher betreut in Salt Lake City das aus Martin Höllwarth, Thomas Morgenstern, Andreas Goldberger, Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler, Florian Liegl, Reinhard Schwarzenberger und Stefan Kaiser bestehende Team. Der Salzburger Schwarzenberger hatte seine Teamnominierung u.a. auch mit einem Doppelsieg im Kontinentalcup in Iron Mountain gerechtfertigt.
(APA)
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