Samstag, 28. Februar 2004

"profil": Ambrozy zweifelt an Umfragen, die FP nahezu gleichauf sehen

  • Kärntens SP-Chef Ambrozy ortet hinter FP-Wahlwerbung durch SP-Genossen "sehr persönliche Motive"
  • ÖVP-Absage an Haider könnte der FPÖ schwarze Stimmen bringen

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" gibt sich Kärntens SP-Chef Peter Ambrozy siegesgewiss: "Wir werden die Nummer eins in Kärnten werden." Die aktuellen Umfragen, wonach die FPÖ zur SPÖ aufschließe, irritierten ihn nicht. Ambrozy: "Diese gezielte Umfragestrategie vor den Wahlen ist ja nichts Neues. Wenn sich innerhalb von vier Tagen die Umfragewerte derart radikal verändern, dann weiß man, was gespielt wird."

Über die für Haider werbenden Genossen, den Arbeiterkammerdirektor Erwein Paska und den Ex-Parteisekretär Franz Grossmann, meint Ambrozy: "Da müssen wohl sehr persönliche Motive dahinter stecken. Aber es ist bei beiden ja nicht unerwartet gekommen. Die Sympathie zu Haider ist auch schon vorher mehrmals zum Ausdruck gekommen."

Die Festlegung der Kärntner ÖVP-Spitze, Haider nicht mehr zu wählen, könnte sich auch aus Ambrozys Sicht als taktischer Fehler für die ÖVP erweisen: "Die ÖVP-Wähler könnten deshalb FPÖ wählen, weil ihre eigene Parteispitze eine so massive Absage an den Kärntner Landeshauptmann getätigt hat."

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von profil!

28.2.2004 08:58